Euer Lieblingsgitarrist in der Klassik

Schnecke
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Euer Lieblingsgitarrist in der Klassik

Beitrag von Schnecke » Sa 18.Mär 2006, 22:58

Hallöchen,

Da der Thread "Euer Lieblingsgitarrist außerhalb der Klassik" so gut angenommen wurde, versuche ich es jetzt mal anders herum:

Wen findet Ihr denn in der Klassik - Szene besonders gut? :D

telefon
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Beitrag von telefon » Sa 18.Mär 2006, 23:17

hi Schnecke,

hm ich glaube N. Yepes.
ich hab eigendlich keinen echten favoriten, weil es so viele tolle gitarristen gibt.

gruß
telefon

Schnecke
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Beitrag von Schnecke » Sa 18.Mär 2006, 23:34

Hallo,

ich hatte doch glatt vergessen, Euch meine Lieblingsgitarristen zu verraten:

Dale Kavanagh - für mich als Frau fast schon ein Idol (aber nur was das gitarristische Können angeht) Absolute Power im Spiel, Klarheit und Eleganz.

Roberto Aussel - unglaublich gefühlvoll, weich, ausdruchsstark.

Und natürlich John Williams, Julian Bream, Pepe Romero.

Alexander Frauchi - und auch nicht zuletzt meinen damaligen Lehrer, Michael Quabeck.

Joachim38
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Beitrag von Joachim38 » So 19.Mär 2006, 19:06

hi Schnecke,

hier meine Top 4

John Williams, Julian Bream, Narciso Yepes,
Hubert Käppel (ihn habe ich schon im Konzert erlebt)

Joachim

zorolowski
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Beitrag von zorolowski » So 19.Mär 2006, 22:22

Hallo Schnecke,

schwer zu sagen.
Yepes hab ich dreimal live gesehen. War schon ein Erlebnis. Auf der anderen Seite find ich seine Studioaufnahmen zu unterkühlt.
Segovia hat super gespielt, aber ich mag seine Bachinterpretationen überhaupt nicht.
Breams Dowlandinterpretationen find ich genial (der Bream hat mich zur Renaissancemusik gebracht).
Im Moment höre gern ich Renaissancemusik von Göran Söllscher. Sonst kenn ich aber nicht viel von ihm.
Und dann gibt es da noch den John Williams, Pepe Romero, ...

Gruß
Zorolowski

Felix Mendelsohn

Beitrag von Felix Mendelsohn » So 19.Mär 2006, 22:43

David Russell ist mein Favorit. Brillianter Klang oder?

simon82
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Beitrag von simon82 » So 19.Mär 2006, 23:27

Einer meiner Favoriten ist Tilman Hoppstock, ein unglaublicher Techniker der ganz verrückte Sachen spielen kann. Vielleicht kennt jemand seine Intepretation der Paganini- Caprice a-moll (op.1) -das ist wirklich linke-Hand-Akrobatik...

Ausserdem schätze ich seine (unspielbaren) Bearbeitungen von Bach/Buxtehude/Froberger Cembalomusik.
Gibts nicht geht nicht

gothic3
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Beitrag von gothic3 » Mo 20.Mär 2006, 2:26

Für mich ist Julian Bream der Beste! Sein Ton und seine Interpretation sind einfach hinreisend!

es335
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Beitrag von es335 » Mo 20.Mär 2006, 10:56

Hi Schnecke,

ich finde die Frage erheblich schwieriger zu beantworten, als die nach einem Favoriten außerhalb der Klassik. :oops:

Neben Williams, Bream (die mir insbesondere im Duo auch sehr gut gefallen!) fällt mir da vor allem David Russel und Hubert Käppel ein. Letzteren habe ich einmal bei Eiseskälte in der sehr intimen Atmosphäre einer kleinen Kapelle erleben dürfen und diese Konzert war wirklich beeindruckende Musik von der Renaissance bis zur Moderne.

Gruß es335
Sakurai-Kohno PR-JS
Alhambra 10c

jahro
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Beitrag von jahro » Mo 20.Mär 2006, 12:21

Hallo Schnecke,

wie Zoro bereits sagte ist die Frage nicht ganz so einfach zu beantworten.

Aber trotzdem:

A. Segovia, J. Bream & J. Williams sind gesetzt.
David Russell und Manuel Barrueco.

Von den etwas unbekannteren Interpreten gefallen mir
die Aufnahmen von Antigoni Goni sehr gut.

... und Lie Jie :wink:

wobei es da noch viele gibt.

Viele Grüsse
jahro

p.s. schickes Avatar, welches Du dir zugelegt hast.
Gitarren:
CUENCA 60P
AMALIO BURGUET "LUNA El Mediterraneo"
Ortega M5

Steffen
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Beitrag von Steffen » Mo 20.Mär 2006, 13:41

Hallo,

... schwere Frage :D

mir fallen da spontan ein:

- David Russel
- John Williams
- J. Bream
- Sharon Isbin
- Roland Dyens

Zudem haben wir auch in Deutschland klasse Leute. Da sind meine Favoriten:

- Frank Bungarten
- Augustin Wiedemann (CD-Tip: Bach meets Monk)
- Wulfin Lieske (Österreich?)
- ...

Wie gesagt, es gibt eine Menge richtig guter Gitarristen - weltweit. Die genannten fallen mir einfach mal spontan ein. Auch wenn ihr mich jetzt "steinigt" ( :D ) ich die fast schon vergötterung von Segovia und Yepes absolut icht nachvollziehen. OK, die klassische Gitarre wäre heute ohne Segovia nicht da wo sie jetzt ist - keine Frage, aber meine 2 CD´s verstauben im Regal, und meine einzige Yepes CD habe ich zum Glück für 1,50 E in ebay verkaufen können - ich fand sie nur schlecht!
Wobei ich beide Musiker nie live sondern nur aus der Konserve gehört habe - das macht wahrscheinlich einiges aus.

Die oben genannten Leute finde ich auf jeden Fall Klasse, aber es gibt noch eine ganze Menge mehr (Alvaro Pierro, D. Kavanagh, ...) es ist echt schwer eine Auswahl zu treffen.

Gruß,

Steffen

cornwallfan
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Beitrag von cornwallfan » Mo 20.Mär 2006, 15:12

Ich oute mich jetzt mal wieder als Ahnungsloser, - ich kenne außer Segovia, Williams, und Yepes kaum weitere Gitarristen (doch: ich habe im Herbst eine Gitarristen aus Thüringen live gesehen: Roger Zimmermann. Klasse!), und kann somit nur eingeschränkt was zu Thema sagen.

Trotzdem liebe ich nach wie vor das Spiel von Segovia. Seine Fähigkeit, auch bei schnellen Passagen jeden einzelnen Ton mit Leben zu füllen, sein Vibrato, sein Rubato & Co. - Einsatz...unerreicht. Selbst seine oft zu schwülstigen Bach-Interpretationen sehe ich ihm nach.
John Williams habe ich trotz seiner brillianten Technik öfters als kühl empfunden, sehe das aber anders, seitdem ich regelmäßig seine Barrios-Interpretationen höre. Eine wunderbare Symbiose aus technischer Höchstleistung und tiefem Verständnis. Er selbst bezeichnet Barrios sicherlich zu Recht als seinen Lieblingskomponisten und dokumentiert das auf seiner Platte "The Great Paraguayan" eindrucksvoll.
Von Yepes habe ich unter anderem eine Audio-Cassette (kennt sowas noch jemand :wink:), die ich mir mal vor 20 Jahren in Spanien gekauft habe. Ich habe sie oft gehört, zuletzt auch wieder als Referenz für meine Bemühungen um Recuerdos d.l.A., stelle aber fest, dass mich sein Spiel, obwohl technisch sagenhaft, nicht sehr stark gefühlmäßig berührt.
Steffen hat geschrieben:Auch wenn ihr mich jetzt "steinigt" ( :D ) ich die fast schon vergötterung von Segovia und Yepes absolut icht nachvollziehen.
Hallo Steffen,
deine Meinung ist doch durchaus legitim. Wäre doch schlimm, wenn wir alle einen Geschmack hätten. Meine "Vergötterung" für A. Segovia rührt mit Sicherheit auch daher, dass ich dass Glück hatte, IHN vor 30 Jahren live zu erleben. Ein unvergessliches Erlebnis. Ich glaube nicht, dass z.B. Jie Lee, obwohl
a) technisch brilliant,
b) jung und hübsch,
c) Frau :wink: ,
jemals so einen Eindruck auf mich machen wird.... :roll:
Viele Grüße aus Haan,
Andreas

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Gitarren: Yamaha GC-31 C u. Ariana 6512

udo
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Beitrag von udo » Mo 20.Mär 2006, 15:45

Hallo,

meine Favoriten, die Reihenfolge entspricht auch meinem subjektiven Geschmack:

Bungarten
Barrueco
J. Williams
Russel

Wobei ich finde, die absolut beste Aufnahmequalität hat Herr Bungarten.
Das hat natürlich nichts mit der Spielqualität zu tun.

Udo

mambo

Beitrag von mambo » Mo 20.Mär 2006, 19:00

Hallo,
dann will ich mich auch auf einen besser zwei Gitarristen festlegen:
John Williams zum einen,
zu anderen
Pepe Romero

GG
Bertram

Benjamin
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Beitrag von Benjamin » Mo 20.Mär 2006, 23:13

Desiderio!!!!

Außerdem Russel und Barrueco

Williams mag ich net so!
Gitarren:
- Hanika 59 PF
- Nicolaus Wollf - Fichte - Sandwich