Eure Gitarren

larypeter
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Beitrag von larypeter » Sa 17.Dez 2005, 12:05

Hallo Gustaw,

ich spiele eine Alejandro Meistergitarre mit Fichtendecke von 1981, die ich bei
Viertmann in Köln gekauft habe. Kann ich nur bestätigen, was roppatz über Viertman weiter oben schrieb. Ein Kollege von mir spielt eine Marvi mit Zederndecke, die mir auch sehr gut gefällt, allerdings sind Zedern und Fichten zwei ganz verschiedene Welten, die miteinander nichts zu tun haben.
ansonsten:

Fender Strat (aus Mexico)
Warwick-Kopie Bass (von Vester)
Cort Westerngitarre

Wünschen würde ich mir noch eine japanische Meistergitarre, wie Imai, da der Klang für Bach etc oft geeigneter ist, als bei einer spanischen Gitarre. Im Moment habe ich noch eine Conde Hermanos geliehen, das ist eine Flamencogitarre wie Paco de Lucia sie gespielt hat (Paco lebt noch, spielt aber jetzt eine andere Gitarre) und die klingt auch sagenhaft.


larypeter
Zuletzt geändert von larypeter am Sa 17.Dez 2005, 12:28, insgesamt 1-mal geändert.

Silvius
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Beitrag von Silvius » Sa 17.Dez 2005, 18:22

Ich spiele seit 1996 eine Gitarre von "Mario Gropp" (Vogtland) Fichte/ Ahorn. Ein sehr schönes und gut klingendes Instument.
Vorher habe ich fast zwanzig Jahre eine Gitarre von "J.L. Bellido" (Granada) gespielt.

Eduard
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!!!

Beitrag von Eduard » So 15.Jan 2006, 18:50

Das ist meine Gitarre:

Das ist eine echt gute gitarre. ich will gar nicht auf anderen spielen (außer die von meinem Lehrer). Ich habe noch keine bessere vom klang gehört!
+++!Hauptsache der Metronom tickt weiter!+++

Cw;icw!

Joachim
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Beitrag von Joachim » So 15.Jan 2006, 18:53

Hallo,

ich spiele eine Joachim Schneider aus Markneukirchen,
eine Donja 45 mit Zedern Decke und Rio-Palisander Boden und Zargen.
Ich muss Euch sagen, ich habe die Gitarre 2003 bekommen und bin immer noch verliebt :wink:
Gruss
Joachim

roppatz

Beitrag von roppatz » Mo 16.Jan 2006, 17:43

wers noch nicht gelesen hat, und vielleicht zeit und lust hat:
viewtopic.php?t=644
ist interessant ;)

gruß
roppatz

saby
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Beitrag von saby » Mo 16.Jan 2006, 18:33

dann kann ich mir ja auch noch mehr gitarren kaufen... ;)

meine erste war von höfner, die ist schon lange bei uns zu hause rumgestanden
dann hatte (habe) ich eine von antonio picado mod. 53, die hat einen schönen klang, ist aber nicht sehr laut, meine lehrerin fand ich müsste sie mit 62er mensur machen lassen... da spiel ich aber nur noch selten drauf.
also war ich so eigensinnig und hab mir letztes jahr auf den geburtstag einen neue (65er) schenken lassen von dieter hopf (s.u.) und bin damit sehr glücklich *gg* -wobei mir die fichtendecken immer noch besser gefallen...

was ich mir wünsche, war letztes jahr an der musikmesse in frankfurt und hab dort ne flamencogitarre von prudencio saez gesehen-echt wahnsinn!! wenn ich mal geld hab...

Octavarius
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Beitrag von Octavarius » Mo 16.Jan 2006, 18:44

Hallo :)

Hier sind ja wirklich eine Menge Leute mit ner ellenlangen Equipmentliste ;) Gitarrensammler sozusagen, hehe... kann ich nachvollziehen. Es gibt da draußen schließlich Unmengen von schönen Gitarren...

Ich hab zur Zeit 3 Stück:

- Eine elektrische von Ibanez: SZ320BK: Das schöne an ihr ist zum einen der Klang, der schon im "Trockenbetrieb" sehr warm und ausgewogen klingt, zum anderen - stöpselt man sie an - die Schaltung. Diese Gitarre entwickelt eine recht krasse Klangvielfalt. Von breitem, schwerem Blues-Sound (mit dem Hals-PU) über kristallklaren, drahtigen Sound (mit CoilSplit der beiden Humbucker) bis hin zu cremigem, sattem, aber immernoch weichem Strat-ähnlichen Sound ist alles drin. Noch was anderes schönes: In der CoilSplit-Stellung kann man Dank der beiden Volume-Regler die beiden PUs unterschiedlich Regeln -> genau das richtige für mich Spielmatz ;o)

- eine akustische von Ibanez: TalmanInterCity TCY10BK1201: Klingt nicht schlecht, reißt aber (mit den alten Saiten) nicht vom Hocker. Man merkt einfach, daß da Resonanzraum fehlt. Sie klang etwas eingeengt. Aber ich bin dann auf die Idee gekommen, diese neumodischen ;) Saiten mit der Nylonummantelung mal zu probieren (Galli Black Nylon, oder so ähnlich).
Und das hats echt gebracht. Ich hab den "014-067"er-Satz genommen, was sich bei Barrégriffen zwar eher negativ bemerkbar macht, aber beim Melodiespiel in Kombination mit einem Veilchenholz-Plektrum DER BRINGER ist ;o) Warmer mediterraner Klang... traumhaft!

- eine klassische von Jose de Felipe: Model DF1CM: Zederndecke, Palisanderhals, der Rest aus Mahagoni. Hergestellt in Valencia. Ich liebe diese Gitarre... Sie ist meine erste Konzertgitarre... von daher hab ich keinen Vergleichswert (wenn man mal die "typische Kaufhausgitarre" wegläßt). Aber ich mag ihren weichen, warmen Klang und das angenehm fluffige Spielgefühl, wenn man ihren Hals streichelt :)


Grüße... Octavarius

P.S.: Da steht auf dem Schildchen: "Hecha con las manos en Espagna". Was heißt das? Heißt das, sie ist "vollständig" handgefertigt?

aläx
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Beitrag von aläx » Mo 16.Jan 2006, 21:45

Hallo
Ich habe angefangen mit einer Yamaha G-230 (ist aber schon lange her), die ich immer noch benutze.
Eine tolle Qualität (ich habe damals 280 DM gelöhnt und kann sagen, dass diese Gitarre nach allen Folterungen immer noch absolut Bundein ist.
Die Lautstärke ist eben das Problem.
Danach kamen viele andere z.B. Hense, Weissgerber, Mönch, Ramirez, die ich teilweise für viel Geld verkauft habe (allein für die Weißgerber 12000 €).
Egal.
Heute spiele ich ein Modell von Herve Chouard und das ist auch schon 1980 gebaut worden als Hauptklassikgitarre.
Nebenbei habe ich auch noch eine Takamine und eine handgefertigte LAG E-Gitarre die das Beste ist dass ich jemals auf diesem Sektor gesehen und gespielt habe.
Insgesamt habe ich 10 Gitarren von denen jede ihren Zweck erfüllt.
Wenn ich einen Wunsch frei hätte dann bräuchte ich bestimmt ein halbes Jahr um "meine" Gitarre zu finden.
Ich hatte schon alles in der HAnd und kann sagen ab einer bestimmten Preisklasse wirds nur noch reine Geschmacksache sein.

tschau Aläx

Tobias
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Beitrag von Tobias » Di 17.Jan 2006, 0:10

Hallo,

meine Gitarre ist eine Paulino Bernabe Guitarra de Estudio E - 6. Mehr weiß ich über die Gitarre auch nicht. Diese habe ich über meine Gitarrenlehrerin vor 20 (?) Jahren bekommen. Sie ist schön leicht zu spielen, hat aber einen leisen Klang - reicht ja auch für den Hausgebrauch. Dennoch gebe ich zu, wenn ich in die Notlage komme, eine neue kaufen zu müssen, sollte sie ein stärkeres Klangvolumen haben. :casque:

Gruß Tobias
Gruß Tobias
Gitarre: Paulino Bernabe - Estudio E-6
Die Sprache der Musik kennt keine Grenzen.

Gustaw
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Beitrag von Gustaw » Di 17.Jan 2006, 0:18

Hallo Tobias,

was du da hast ist eine gefragte Sache. Solltest du es jemals hergeben (Rat: never ever), lass dich nicht über den Tisch ziehen. Paulino's Klampfen sind Top, ich hoffe es sind nicht zu viele Macken drin.

Gustaw

Chet
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Beitrag von Chet » Di 17.Jan 2006, 11:01

Hallo,

meine derzeitigen Instrumente:

Yamaha C40 :oops:
Taylor 214es

ich hätte gerne:

Yamaha CG201S

Viele Grüße
Tom
"Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war." (Berthold Brecht)

Tobias
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Beitrag von Tobias » Di 17.Jan 2006, 14:39

@Gustaw: jetzt verstehe ich auch, warum die ehemalige Schülerin meiner Gitarrenlehrerin die Gitarre hat richten lassen. Die Gitarre hat einen Sprung gehabt, den diese Schülerin hat von einem Gitarrenbauer richten lassen, aber für die Musikhochschule hat sie dann wohl doch nicht mehr ausgereicht. So kam diese Gitarre zu mir. Ich hatte lediglich die Reparaturkosten von damals 500 DM zu zahlen. Ich wußte gar nicht, daß eine Paulino eine so gefragte Sache ist. :wink: Mit Notfall meine ich, daß sie mir aus welchen Gründen auch immer kaputt geht.

Gruß Tobias
Gruß Tobias
Gitarre: Paulino Bernabe - Estudio E-6
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simon82
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Beitrag von simon82 » Fr 03.Mär 2006, 0:42

Hallo hier noch meine Gitarre:

Dragan Musulin

Nachdem ich viel zu lange auf einer Ibanez geklimpert hatte, wollte ich was gescheites.
Für mich stand fest das es Fichte sein sollte und zumindest die Decke Schellack-handpoliert sein sollte. Ich hab mir zu erst überlegt eine Meistergitarre anzuschaffen was mir aber mit 5000-8000€ letztendlich zu teuer war.

Bei Musulin fangen sie ab knapp 3000 an, hab mir aber sagen lassen, dass sie klanglich (für den Preis) kaum Unterschiede zu seinen Meistergitarren haben, was sich auch bestätigte,Ist halt kein Schnickschnack dran wie 20.Bund, Schnitzereien,etc. Ich bin vom Klang sehr zufrieden, wenn ich auch meine , schon leichter bespielbare Gitarren in der Hand gehabt zu haben.
Ich war sehr begeistert von Spitzenmodell von Joachim Schneider(natürlich Fichtendecke)

Ein Traum wäre eine 10- 13 Saitige Meistergitarre mit Fichtendecke.

Werde mir wahrscheinlich bald mal eine mit Zederndecke(vieleicht Yamaha) zulegen als klanglichen Kontrast, und mehr für spanische/lateinamerikanische Klassik.
Gibts nicht geht nicht

Mothman
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Beitrag von Mothman » Fr 03.Mär 2006, 2:06

Hi!!
dann stell ich auch mal meine instrumente zur schau: Ich habe begonnen mit einem Alten instrument meiner mutter: ein Studentenmodell von hopf, Baujahr 1975. Für den Anfang wars ganz schön, hat auch heute noch irgendwie einen schönen klang. aber der Hals löst sich langsam in seine einzelkteile auf, und die fangen an, die saiten zu berühren und erzeugen komische geräusche..........

dann hab ich zu weihnachten 2004 eine neue geschenkt bekommen: sie heißt Almansa, typ Abeto, vielleicht kennt das jemand. es ist ein Instrument der "unteren Mittelklasse" (so hat es mein lehrer gesagt....).
aber auch auf anderen Weiden grase ich sehr oft und sehr gerne, und so habe ich mir für den Anfang eine SEHR billige Folk-Stahlaiten-gitarre von Harley Benton gekauft (45 €!!!). Die Qualität ist für diesen Preis aber wirklich unglaublich!

Zukünftige anschaffungen meinerseits sind einmal VIELLEICHT eine silent gitarre (ich hab die beiträger zu diesem Thema in der letzten zeit eifrig mitverfolgt...), aber eben auch etwas für die anderen Wieden: etwas in die richtung Westerngitarre, zum beispiel eine Ibanez meines Bruders, der sie mir vielleicht verkauft.......
aber ich denke ich werde mich irgendwann (wenn ich mal etwas mehr geld habe) in einer höhreren Preisklasse der klassischen Gitarren umsehen, im moment reicht mir mein mikriges schülerbudge einfach nicht aus. mal sehen was die zukunft bringt!!

es grüßt

tobias

Schnecke
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Beitrag von Schnecke » Fr 03.Mär 2006, 13:30

Gut, ich rück auch mal raus:

3 Konzertgitarren, 2 Westerngitarren, 1 E-Gitarre. Wozu ich die alle brauche? Les`mal!

1. Konzertgitarre: totale Billig-Klampfe, um auch in den unmöglichsten Situationen spielen zu können.
:serenade:
2. Konzertgitarre: Hanika 18PF, Fichte, klingt schon geil. Für den Alltagsgebrauch, zum Reisen, als Ersatz, falls die "ganz Gute" mal ausfällt.

3. Konzertgitarre: Meistergitarre von Karl-Heinz Römmich, BJ.92, Fichte/Riopalisander: Mein bestes Stück - klingt einfach großartig,
sehr ausgewogen, jeder Ton schön, sehr fein zu differenzieren.
Für Auftritte und wunderschöne Stunden allein zu zweit! :guitare: :okok:

1. Westerngitarre von Framus: ein Knüppel - Ist zu verkaufen! (sehr gut zum Trainieren! 10 Minuten darauf gespielt = 2 Tage Muskelkater!)

2. Westerngitarre (von Aldi): besser als die Framus: leichter zu spielen und klingt echt gut für 50 Euronen. Zum Liedbegleiten und groovige Instrumentalstücke, tut einfach gut mal ein anderen Klang zu haben!

E - Gitarre: Ibanez Stratocaster. Solides Altertümchen, bestimmt schon 20 Jahre alt - trotzdem sehr gut. Was ich damit mache? Abreagieren, Spaß haben, Skalen/Akkorde üben. :elec: