Wie lange braucht ihr?

Eduard
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Wie lange braucht ihr?

Beitrag von Eduard » Mi 18.Jan 2006, 15:06

Mich würde mal interessieren, wie lange ihr bracht, ein Stück zu erlernen?
(min. Nivo Bach).
+++!Hauptsache der Metronom tickt weiter!+++

Cw;icw!

lautenist
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Re: Wie lange braucht ihr?

Beitrag von lautenist » Mi 18.Jan 2006, 15:12

Eddy245 hat geschrieben:Mich würde mal interessieren, wie lange ihr bracht, ein Stück zu erlernen?
(min. Nivo Bach).
Was bitte ist ein "Nivo"? Meintest Du "Nivea"? Oder gar "Niveau"? Und solltest Du Nivea - aeh! - Niveau gemeint haben, welchen Bach meinst Du? Die G-Moll Suite (BWV 995) oder die Fuge (BWV 1000) oder etwa nur einen Einzelsatz wie das Bourée aus der E-Moll Suite? 8)

So kann ich die Frage nicht beantworten

Grüsse vom
Lautenist

Bernhard
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Beitrag von Bernhard » Mi 18.Jan 2006, 15:34

Hallo Eddy!


so kann wirklich keiner die Umfrage beantworten, da hat der Lautenist recht.
Eine interressante Frage wär (das Thema betreffend) z.B., auf welches Niveau von 1-10 (s. Notenarchiv) man sich selbst einschätzt.

VG Bernhard

lautenist
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Beitrag von lautenist » Mi 18.Jan 2006, 16:02

Bernhard hat geschrieben:Eine interressante Frage wär (das Thema betreffend) z.B., auf welches Niveau von 1-10 (s. Notenarchiv) man sich selbst einschätzt.
Ich weiss nicht, ob die Antworten auf so eine Frage aussagekräftig sind. Du kennst das vielleicht auch von Meisterkursen oder so Veranstaltungen. Die meisten schätzen sich lieber zu schwach ein aber dann gibt es auch "hoffnungslose Optimisten", die ihre Fähigkeiten kräftig überschätzen.
Zu fragen wie lange man braucht, um ein Stück eines bestimmten Niveaus zu lernen macht schon Sinn und gibt über die "Masse" der antwortenden schon eine Aussage - wenn ich auch die Masseinheit in Stunden angegeben hätte, denn: Habe ich am tag nur 1 Stunde, dann brauche ich bei rechnerisch gleichem Aufwand deutlich länger in Tagen gerechnet als jemand, der 6 Stunden am Tag übt.
Eine Unschärfe ergibt sich allerdings auch bei dem Rechnen in Stunden, weil das Lernen unabhängig vom Niveau besser läuft, wenn man "dran bleiben" kann, also sich die Zeit nimmt, ohne viele längere Unterbrechungen zu üben - ich hoffe, Dir ist klar, was ich meine ...

Beste Grüss vom
Lautenist

cornwallfan
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Beitrag von cornwallfan » Mi 18.Jan 2006, 16:09

Hallo Eddy,

auch ich kann die Frage nicht beantworten, und möchte darüber hinaus zudem den Sinn einer solchen Frage hinterfragen.
Außerdem ist die Formulierung "erlernen" schwammig. Ist damit die Vortragsreife gemeint? Oder das Stadium, wo ich das Stück halbwegs zustande bringe?
Du siehst, eine sinnvolle Antwort in Form einer Umfrage mit vorgegebenen Zeiträumen bringt garnichts.
Viele Grüße aus Haan,
Andreas

-------------------------------
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jahro
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Beitrag von jahro » Mi 18.Jan 2006, 16:20

Hallo Eddy,

die anderen haben Dir ja schon gesagt, dass
die Umfrage so keinen Sinn hat.

Gerade, wenn man ein Stück technisch spielen kann, beginnt die
eigendliche Arbeit. Bis es so klingt, dass man damit zufrieden ist.

Die ist ja auch immer in der mp3-Sektion ersichtlich.
Gerade deshalb posten wir die Stücke dort,
um das Urteil und die Kritik der anderen zu hören.
Dann kann man dies aufnehmen und weiter am Stück arbeiten.
Dies ist ein ständiger Verbesserungsprozess.

Wenn ich z.B. Koyunbaba als Beispiel nehme, so hätte ich 10 Jahre angekreuzt :wink: (auch so gab's ja gar nicht)

Vielleicht stellst Du zu deinem Ansinnen eine konkrete Frage ?
Da könnten wir dir dann auch gezielt eine Antwort geben.

Nicht für ungut, aber so sehe ich auch keinen Sinn.

Viele Grüsse
jahro
Zuletzt geändert von jahro am Mi 18.Jan 2006, 21:10, insgesamt 1-mal geändert.
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lautenist
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Beitrag von lautenist » Mi 18.Jan 2006, 16:51

jahro hat geschrieben:Bis es so klingt, dass man damit zufrieden ist.
... was bei mir dann wohl "Lebenslang" als Antwort hätte.

Es gibt irgendwann so einen Stand, den ich "vortragsreif" (was nicht = fehlerlos) nennen würde.
Aber alle Stücke, die ich spiele ändern sich ständig - ich und meine Klimperei ja auch (hoffentlich wird sie besser) ...

Beste Grüsse vom
Lautenist

Gustaw
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Beitrag von Gustaw » Mi 18.Jan 2006, 20:22

Hallo zusammen,

ich bin auch etwas hinsichtlich des tieferen Sinns einer solchen Fragestellung irritiert. Auf ein etwas banaleres Thema übertragen, wäre das etwa "Was kostet ein Auto?", und da gibt es auch nur Rückfragen anstelle brauchbarer Antworten.

Meine ich.

jahro
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Beitrag von jahro » Mi 18.Jan 2006, 21:37

Hallo lieber Lautensit,

das war jetzt aber nicht ganz fair :wink:.
lautenist hat geschrieben:... was bei mir dann wohl "Lebenslang" als Antwort hätte.
Es gibt irgendwann so einen Stand, den ich "vortragsreif" (was nicht = fehlerlos) nennen würde.
Aber alle Stücke, die ich spiele ändern sich ständig - ich und meine Klimperei ja auch (hoffentlich wird sie besser) ...
Ich denke, Du weisst wie ich es gemeint (aber dummerweise nicht geschrieben :wink:) habe.

Ich gebe Dir völlig recht.
Nach einer gewissen Zeit muss man ein Stück als aufführungsreif
erarbeitet haben.
Dann beginnt der Verbesserungsprozess, welcher zugegebenermaßen ewig dauern kann.

Viele Grüsse
jahro
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coolman
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Beitrag von coolman » Fr 20.Jan 2006, 16:09

Hallo Eddy245!

Also für mich fehlen da eindeutig die 99 Jahre zur Auswahl ;-)

Weil wirklich fertig wird man mit einem Stück NIE!

lg
coolman
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gothic3
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Beitrag von gothic3 » Mo 20.Mär 2006, 0:52

MIt einem Stück wird man, wie gesagt, nie fertig. Das Stück wird nach JAhren immer reifer, auBer du spielst Romance oder so was.