Zielsetzetzung : 3 mittelschwere Stücke in 6 Monaten

Musiktheorie, Notenkunde ... Sachkunde für Amateurgitarristen
sreca
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Zielsetzetzung : 3 mittelschwere Stücke in 6 Monaten

Beitrag von sreca » So 06.Nov 2005, 14:28

Hi Leute,
was kann ein durchschnittlicher Anwender nach einem halben Jahr Training in einer Musikschule (1x pro Woche) erwarten.
Ist ein Flamenco, klassisches und ein Pop Stück möglich bei etwa 4-6 Stunden die Woche ?

Gruss
sreca

Gustaw
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Beitrag von Gustaw » So 06.Nov 2005, 14:56

Hi screca,
man kann das eigentlich nicht pauschal beantworten, aber ...
je nachdem wie motiviert, diszipliniert und versiert (hurra, die 3 iert...) du bist, ist das locker zu machen.
Ich meine zwar, es ginge wesentlich mehr, wenn du die Sparten Flamenco-Klassik-Pop einschränkst und (erst mal) die klassische ausbaust. Noch lange nicht jeder Klassik-Profi kann Flamenco spielen, und viele Pop-Gitarrengötter können noch nicht mal Wechselanschlag (hoffentlich steinigt mich jetzt niemand :oops: )
Zwischen Flamenco und Klassischer Gitarre ist finde ich doch eine Kluft, es gibt natürlich Brücken, aber letztlich wird man sich für eine Seite entscheiden. Frage an alle: wie seht Ihr das?
Gustaw

mark
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Beitrag von mark » So 06.Nov 2005, 14:56

Hallo Sreca!
Es ist immer schwierig, die Fertigkeiten eines Gitarristen zu beurteilen, ohne ihn gehört zu haben. Wenn Du trotzdem aus eine Antwort bestehst, kann ich Dir sagen, dass es durchaus möglich ist, in 6 Monaten Erfolge zu erzielen. Ich möchte Dir raten, Dir nicht allzu schwierige Stücke auszusuchen, da dies frustrierend und entmutigend sein kann. Du kannst nicht erwarten, Recuerdos de la Alhamra oder Sors Variationen nach nur einigen Monaten Training perfekt zu spielen. Rom wurde auch nicht in einem Tag gebaut.
Klassik: ich würde Dir raten, Dir etwas von Tarrega auszusuchen. Seine Stücke sind wunderschön und zum grossen Teil durchaus spielbar. Lagrima oder Oremus sind sehr schön. Adelita isr etwas schwieriger wegen den Barregriffen und der schnellen Lagenwechseln, aber auch interessant. Wenn Du magst, kannst Du Dich an Endecha oder einigen der Plelüden (z. B. Nr. 2 oder 11) versuchen. Oder Gaspar Sanz: Espanoleta, etc. sind auch wunderbar.
Pop: versuch Dich mal an Stairway to Heaven von Led Zeppelin. Es ist nicht schwer, wird wie ein klassische Stück gezupft und ist darüber hinaus sehr populär.
LG Mark

sreca
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Beitrag von sreca » Do 17.Nov 2005, 16:42

Hi,
werd mich anfangs nur mit Fernando Sors Stücken aus der Opus60 Reihe beschäftigen. Sollte so in spätestens 3 Monaten drin sein.
Dann kann ich ja weiter sehen.

Gruss
sreca

Daniel
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Beitrag von Daniel » Do 02.Mär 2006, 1:15

ich hab früher auch immer meine Professorin gefragt: "Wie lang brauch ich, bis ich das kann?" und ich bin draufgekommen, das das alles sehr relativ ist. ich hab zb für das Bouree darmals 3 Wochen gebraucht, bis ichs flüssig durchspielen konnte. Jetzt merk ich aber, dass ichs eigentlich immernoch nicht so spielen kann wie ich das will...
es grüßt der daniel

gothic3
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Beitrag von gothic3 » Mo 20.Mär 2006, 2:11

Ich hab la catedral 3 mov. in ungefähr einem MOnat gelernt. Jeden Tag so hable St. aber JEDEN TAG!