Einführung für Jazzgitarristen

Musiktheorie, Notenkunde ... Sachkunde für Amateurgitarristen
qminusi

Einführung für Jazzgitarristen

Beitrag von qminusi » Mo 28.Nov 2005, 1:03

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Zuletzt geändert von qminusi am Di 14.Feb 2006, 10:47, insgesamt 1-mal geändert.

Anna Nyma
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Beitrag von Anna Nyma » Di 29.Nov 2005, 11:28

Hallo, qminusi :bye:
hm, leider kann ich Dir Deine ganz konkreten Fragen nicht beantworten, da Du viel fitter bist als ich. Aber vielleicht kannst Du Dir ein paar Inspirationen holen beim Hören von Classic- XXX- Crossover- Spezialisten. Buck Wolters und Roland Dyens lohnen sich sicherlich, vielleicht magst Du auch in die Interpretationsbeispiele zu Monk, Dyens, Wolters und Bogdanovic auf der ersten Veröffentlichung von wildner- records „Bach meets Monk“ hineinhören.
http://www.wildner-records.com/german/cd_releases.htm#
Bestimmt gibt’s dazu noch jede Menge Ergänzungen.

Schön, dass Du hier bist! Grüße von Anna Nyma

coolman
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Beitrag von coolman » Di 29.Nov 2005, 20:34

Hallo qminusi!

Ich bin nur ein Laie und verstehe vom Jazz nicht viel aber ein paar Hinweise kann ich vielleicht geben:

Giuliani hat viele Arpeggio-Studien geschrieben. Auch von Sor und Tarrega gibt es etliches.

Lauro hat viele viele Walzer und andere Stücke geschrieben, da kannst du lange gustieren ;-) . Und wenn du vom Walzer genug hast gibt es auch noch Piazolla mit seinen Tangos ua.

Baden Powell wäre vielleicht mal wert angehört zu werden. Der hat viele schöne sambamäßige Stücke geschrieben und auch gespielt.

Maybe it helps!
lg
coolman
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Schnecke
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Beitrag von Schnecke » Mi 30.Nov 2005, 15:00

Hallo qminusi!

Du fragtest:
" Was würdet Ihr mir aus Eurem Bereich empfehlen um speziell die rechte Hand zu schulen? Besonders kontrapunkt- oder arpeggiolastige Stücke. "

Um die rechte Hand zu schulen, möchte ich Dir die technischen Studien (Serie didactica para Guitarra) Band 2 von Abel Carlevaro empfehlen, sowie von Mauro Giuliani Opus 1a, Studien für Gitarre.
Natürlich ist auch hier das "wie" wichtiger als der Stoff. Da hilft nur guter Unterricht.

"Gibt es andere Stücke, ähnlich dem schnellen Walzer von Lauro? Mir gefällt das Stück ausserordentlich, das mag wohl am ternären Gefühl liegen.

Klar, haufenweise. Da würde ich in der Südamerika-Abteilung nachsehn.
Joao Pernambuco hat z. B. einige nette, leicht zu lernende Sücke geschrieben. Ferner interessant: Garoto, Michael Langer, Paolo Bellinati,
Marco Pereira, Tom Jobim u.v.a.

"Welchen Interpreten sollte man sich anhören? Ich kenne ein wenig Alirio Diaz, Narciso Yepes und Eliot Fisk. Sind schon sehr Flamenco angehaucht die meisten Herren. Etwas mehr klassisch?"

Ist natürlich auch geschmackssache. Was willst Du denn hören? Einen guten Ton, ausgefallene Interpretationen?
Etwas mehr klassisch wäre zB. Julian Bream, Manuael Barrueco, Roberto Aussel, David Russel, Hubert Käppel... da gibt es sooo viele. Ich höre sehr gern Dale Kavanagh und Hilary Field (quasi als Vorbilder, ich bin ja auch ein Weibstück!)

"Welche Epochen oder Stile sollte man sich anhören/einspielen?"

Ich würde mir viel J.S. Bach anhören. Aber natürlich auch anderes, von Renaissance bis Avantgarde stellvertretende Stücke.

Um Deine Erinnerungen aufzufrischen müssten wir schon was hören.

Ich bin übrigens auch nur Laienmusiker.

Eins haben wir aber gemeinsam: über den Tellerrand schauen. Da kommst Du mir wie gerufen. Ich bin nämlich neugierig auf die Jazzgitarre geworden und übe schon seit einiger Zeit aus Michael Sagmeister`s Schule. Ich find`s allerdings sehr trocken und weiß ehrlichgesagt nicht so recht, wohin die Reise geht.

Vielleicht kannst Du mir ja auch ein paar Hörtipps geben, oder weist eine bessere Einführung in die Welt der Jazzgitarre.

Viel Spaß noch!



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Gustaw
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Beitrag von Gustaw » Mi 30.Nov 2005, 23:51

Hallo Schnecke, hallo Anna Nyma,

ich kann zwar nix zum Thema beitragen, da mich die Fragestellung etwas überfordert. Mein Beitrag wird also noch kommen. Aber ich möchte doch bemerken, dass ich Eure Beiträge - sind ja noch nicht so viel, aber ich bin sicher bald bricht's rein - mit großer Aufmerksamkeit und Anerkennung lese.

Staunend, Gustaw :kap:

jahro
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Beitrag von jahro » Do 01.Dez 2005, 16:00

Hallo Schnecke,

ich häng mich hier mal rein und versuche dir eine Antwort auf Deine Frage zur Jazz-Gitarren-Methode zu geben.

Also das Sagmeister-Buch (sind ja inzischen 2) habe ich auch begonnen, aber es ging mir wie dir (schöne Beschreibung - wohin geht denn die Reise ??).

Ich habe dann mit dem Buch von Joe Pass "Joe Pass Method" wesentlich mehr Freude gehabt. Es ist alledings in nur in englischer Sprache erhältlich.

In deutscher Sprache bin ich immer noch von Fred Harz begeistert um mal in die Jazz-Gitarre reinzuschnuppern (Modern Guitar 1).

Das Buch fängt auch relativ einfach an und geht über die klassische Gitarre zur Jazz-Gitarre (einfache Stücke).

Meine Hörtipps für Jazz-Gitarre sind:

Wes Montgomery
Joe Pass
Kenny Burrell
Jim Hall
Pat Martino
Lenny Breau
Mike Stern

qminusi

Beitrag von qminusi » Sa 03.Dez 2005, 14:26

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Gitarristin15
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Re: Einführung für Jazzgitarristen

Beitrag von Gitarristin15 » Sa 03.Dez 2005, 15:12

ab wieviel jahren kann man ungefähr jazz spielen?

qminusi

Re: Einführung für Jazzgitarristen

Beitrag von qminusi » Sa 03.Dez 2005, 16:32

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j.list
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Beitrag von j.list » Do 19.Jan 2006, 16:02

hallo qminusi,
Hast du es mal mit Ralph Towner versucht?
Gruß j.list

Hannes
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Beitrag von Hannes » Sa 28.Jan 2006, 10:46

Hallo Allerseits,
Jazz-, aber auch Klassikgitarristen, würde ich Howard Morgan empfehlen. Das geht in Richtung Fingerpicking. In mehreren Lehrbüchern erklärt er Kontrapunkt, Reharmonisation, Harmonics und viele andere Dinge anhand diverser Stücke (Pop, Jazz). Dazu hat er ein Buch mit Gershwin-Stücken herausgebracht und eines mit schönen Paul Simon-Liedern (eigentlich auch sehr jazzig). Eisenharten empfehle ich "Night and Day" von Roland Dyens oder "Brasilian Jazz Guitar Styles" mit Carlos Barbosa-Lima. Da kann man als normaler Mensch schon mal verzweifeln. Macht aber unglaublichen Spaß.

Bis bald
Hannes