Buch : Fabian Payr - Finger-Fitness

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jahro
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Buch : Fabian Payr - Finger-Fitness

Beitrag von jahro » Mi 11.Jan 2006, 10:36

Hallo Zusammen,

ich habe gesten das Buch

Finger Fitness.
von Payr Fabian

Das tägliche Technik-Training für mehr Geläufigkeit,
Dehnbarkeit und Kraft.

48 Seiten - Ricordi & Co
2005
ISBN: 3931788997


Und ich bin total begeistert.
Wenn jemand eine kompakte Zusammenstellung für
technische Übungen sucht, dann ist er hier genau richtig.

Kennt das sonst noch einer von Euch ?

Viele Grüsse jahro
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Steffen
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Beitrag von Steffen » Mi 11.Jan 2006, 18:14

Hallo Jahro,

ich habe bis jetzt "Pumping Nylon" von Scott Tennant. Hast Du ja vielleicht auch, wurde ja schon öfters hier genannt.
Meinst Du das Buch von Fabian Payr lohnt sich zusätzlich?
Gruß,
Steffen

jahro
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Beitrag von jahro » Mi 11.Jan 2006, 18:27

Hallo Steffen,

ja ich habe auch "Pumping Nylon" und ich meine es lohnt sich
auch zusätzlich.
Gut ich denke, dass wir alle ne Menge Bücher haben
(gerade die Autodidakten unter uns).

Was mir an dem Buch sehr gut gefällt sind die vielen Erkläreungen (jede Übung wird wirklich ausführlich erklärt)
zu jedem Thema.

Desweiteren gibt es immer Angaben, für welchen Level die Übungen gedacht sind.

Sicherlich habe ich schon ein paar Übungen darin gesehen,
die ich auch aus "Pumping Nylon" kenne.

Trotzdem in solcher Ausführlichkeit der Erklärungen habe ich noch kein Technikbuch in der Hand gehalten.

Ich bin wirklich begeistert.

Auserdem gibt er eine Anleitung, wie man sich aus den Übungen einen Übungsplan zusammenstellen kann (Mit re Muster Anfänger, Mittelstufe, Fortgeschrittene).

Für mich persönlich sind die 12,50 € sehr gut angelegt.

Alle Übungen sind nur in Noten (ausser ein paar chromatische Sachen)
aufgeschrieben. Das macht das Buch übersichtlich.
Für reine Tab-Spieler ist es also nur bedingt geeignet.

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen.

vlg jahro
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Steffen
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Beitrag von Steffen » Mi 11.Jan 2006, 18:31

Denke daß hört sich wirklich gut an - vor allem auch die Geschichte mit den guten Erklärungen und Übungsplan.

Zudem bin ich überrascht - 12,50 € ist bestimmt ein sehr fairer Preis.

Also, ich weiß schon was ich wohl spätestens nächste Woche daheim liegen haben werde :D

Vielen Dank für den Tipp,

Gruß,
Steffen

jahro
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Beitrag von jahro » Mi 11.Jan 2006, 21:48

Hallo Steffen,

bitte sehr, gerne geschehen.
Wenn Du dir das Buch kaufst, wäre es Klasse, deinen
Eindruck in diesem Thread über das Buch zu schreiben.

Das würde mich sehr interessieren.
Für andere ist einen zweite Meinung bestimmt auch von Interesse.

Also bis dann
und viele Grüsse

jahro
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Steffen
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Beitrag von Steffen » Mi 18.Jan 2006, 13:52

Hallo Jahro,

am Freitag hab ich das Buch bekommen, so konnte ich mich am Wochenende gleich damit beschäftigen.

Ich kann Dir nur zustimmen - das Buch ist unbedingt empfehlenswert!!!!!

Wie Du sagst, sehr übersichtlich, wirklich sehr gute und verständliche Erläuterungen auf was man bei den einzelnen Übungen achten soll und ein Übungsplan für die verschiedenen Leistungsstufen.

Dazu bieten dann Bücher wie Z.B "Pumping Nylon" eine sehr gute Ergänzung, mit zusätzliche Übungen.

Und eins muß ich als sparsamer Schwabe wirklich sagen, die 12,50 € sind für das Buch wirklich mehr als fair.

Viele Grüße,

Steffen

j.list
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Beitrag von j.list » Do 19.Jan 2006, 16:05

Hallo Jahro,
das Büchlein ist wirklich eine Anschaffung wert!!!
Danke für den Tip.
Gruß j.list

Chet
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Beitrag von Chet » Fr 20.Jan 2006, 19:48

Hallo Jahro,

ich komme mit einer Übung aus Fabian Payrs Buch nicht so ganz klar. :oops:

Es geht um die Übung DE 1 auf Seite 14.

Es wird in der Beschreibung von sämtliche Kombinationen zweier Finger gesprochen. Wie ist das gemeint?

Code: Alles auswählen

|--------------------------------|
|--------------------------------|
|--------4----1-----2-----3-----|
|-----1----2-----3-----4--------|
|--------------------------------|
|--------------------------------|
Konkret, mit welchen Fingern werden die Noten auf der d-Saite gespielt und mit welchen die g-Saite?

Besonders groß gedehnt wird da bei mir nix, wenn ich das spiele. Und das liegt nicht an der großen Dehnfähigkeit meiner Finger ;-)

Viele Grüße
Tom
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Beitrag von Octavarius » Fr 20.Jan 2006, 19:59

Hallo :)
Chet hat geschrieben:Konkret, mit welchen Fingern werden die Noten auf der d-Saite gespielt und mit welchen die g-Saite?
Also ich würde ganz einfach spielen: 1(Zeigefinger), 2(Mittelfinger), 3(Ringfinger), 4(kleiner Finger) Und das sowohl auf der D- und auch auf der G-Saite.
Mal sehen, was die anderen dazu meinen...

viele Grüße... Octavarius

Chet
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Beitrag von Chet » Fr 20.Jan 2006, 20:31

Hallo Octavarius,

das ist ja das Problem, ich verstehe irgendwie den Hinweis "sämtlicher Kombination zweier Finger" nicht.

Normalerweise würde ich das auch so spielen:

Da ich nicht weiß, wie der kleine Finger bezeichnet wird, nenn ich ihm mal k :
|-----------------------------------------------|
|-----------------------------------------------|
|--------4(K)----1(i)-----2(m)-----3(a)------|
|-----1(i)----2(m)-----3(a)-----4(K)---------|
|-----------------------------------------------|
|-----------------------------------------------|
Aber wo ist da die Dehnübung, also kann es so nicht richtig sein.

Viele Grüße
Tom
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Octavarius
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Beitrag von Octavarius » Fr 20.Jan 2006, 20:40

Hmm... Da haste recht... gedehnt wird da nich viel... Meines Erachtens ist das eher ne Übung, um die einzelnen Finger unabhängig voneinander zu bewegen... Ist vielleicht bloß n bissel eigenartig geschrieben...

Grüße... Octavarius

Chet
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Beitrag von Chet » Fr 20.Jan 2006, 21:03

Ja, ist möglich.

Vielleicht noch zur Präzisierung. Die Übung ist überschrieben mit "Greifhand: Dehnungsübung - Bundachse".

Viele Grüße
Tom
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Gustaw
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Beitrag von Gustaw » Fr 20.Jan 2006, 21:38

Hallo ihr beiden,

für mich sieht das so aus, als soll die Greifhand trainiert werden, dafür spricht auch der zuletzt genannte überschriebene Titel. Die vorgeschlagenen Buchstaben werden nur für die Anschlaghand verwendet, und sie heißen p (Daumen) - i (Zeige-) - m(Mittel-) - a(Ringfinger).
Die Greifhand hingegen wird mit Ziffern detailliert, wobei 1 (Zeige-) - 2(Mittel-) - 3(Ring-) - 4(kleiner Finger).
Die Übung soll offensichtlich auf den Saiten (3) und (4) stattfinden, also D und G-Saite, wobei der Finger 1 für den I. Bund, 2 für II, 3 für III und 4 für IV zuständig ist. Man kann das Tempo steigern, und sicher auch - mit gleichem Griffmuster - die Saiten, also auf (2) und (5) bzw. bis (1) und (6) spielen, soweit ihr das Dehnen aushalten könnt.

Hat's euch geholfen? Gustaw

Chet
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Beitrag von Chet » Fr 20.Jan 2006, 22:30

Hallo Gustaw,

oh man, das mit den Buchstaben ist natürlich völliger Blödsinn. Höchste Zeit fürs Wochenende :roll:

Ok, ich hab die Übung so wie du es beschrieben hast nun noch einmal gemacht. Nun gibt es zumindest bei der Komination 4 - 3 ganz am Ende eine gewisse Dehnung.

Zwei Probleme bleiben.

1) Was meint der Autor mit "Sämliche Kombinationen zweier Finger werden hier bei Schrittweiser Vergrößerung des Saitenabstands trainiert"

2) Der Autor empfiehlt, in einer höheren Lage (V) zu beginnen und dann chrmoatisch abwärts zu rücken. Die Übung scheint mir (so wie ich sie im Moment mache) schwieriger zu werden, je höher die Lage wird, da ja das Griffbrett breiter wird.

Irgendwas is da immer noch nicht in Ordnung. Steh irgendwie auf der Leitung heute.

Viele Grüße
Tom
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Beitrag von Gustaw » Fr 20.Jan 2006, 22:45

Chet hat geschrieben:1) Was meint der Autor mit "Sämliche Kombinationen zweier Finger werden hier bei Schrittweiser Vergrößerung des Saitenabstands trainiert"
Gemeint ist wohl, die verschiedenen Folgekombinationen der Greiffinger mit dieser Übung durchzuführen. Wenn du es auf die anderen Saiten ausdehnst, wird auch der 'Dehnabstand' größer. Also wie ich zuvor schon mutmaßte, kannst du die selbe Übung auch auf den andren Saiten machen (von eng (3)-(4) bis weit (1)-(6)).
Chet hat geschrieben:2) Der Autor empfiehlt, in einer höheren Lage (V) zu beginnen und dann chrmoatisch abwärts zu rücken. Die Übung scheint mir (so wie ich sie im Moment mache) schwieriger zu werden, je höher die Lage wird, da ja das Griffbrett breiter wird.
Beim Abwärtsrücken wird der Greifabstand hinsichtlich der Bünde größer, weshalb auch hier die Dehnung ins Spiel kommt. Dein Griffbrett wird nach oben (Richtung Korpus) vermutlich dicker, aber nicht breiter, es sei denn du hast keine Klassikgitarre. Demzufolge ist es auf den höhen Bünden einfacher als unten.
In der klassischen Greifhaltung bleibt der Daumen nicht sichtbar am Hals, der oben dickere Hals der Gitarre dürfte dann kein Problem darstellen.

Gustaw