[Keneally] Grüße aus Karlsruhe

Um andere Mitglieder ein bisschen besser kennen zu lernen.
Keneally
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[Keneally] Grüße aus Karlsruhe

Beitrag von Keneally » Di 14.Feb 2006, 1:21

Servus,
ich bin jetzt 28 Jahre und Gitarre spiele ich schon seit dem 13. Lebensjahr. Um genau zu sein E-Gitarre.....habe mich damit auch bis vor kurzem sehr wohl gefühlt. Aber dann war ich total angenervt von dieser ewigen Sound-Schmiederei.....ständig an Effekten zu schrauben um das Spiel cool zu machen oder den Sound namhafter Gitarristen nachzuempfinden. Ich vermisste das Natürliche am Gitarrenspielen. Und so lege ich seit zwei Monaten meine Akustische Gitarre kaum aus der Hand. Zumal ich mit meiner Freundin in einen Altbau gezogen bin, und dort dorch grosse und hohe Räume der Sound natürlich begünstigt wird. Genervt bin zwar schon wieder, aber diesmal über meine Akustische Gitarre, die ich ohne grosses Hintergrundwissen und ohne sie wirklich spielen zu können vor einem Jahr gekauft habe ---das werde ich noch ändern....

seit diesen zwei Monaten setze ich mich mit folgenden Stücken auseinander:
Bach...BWV 996 Bourre
A. Lauro......Natalia-Vals Venezolano No. 3

Auf dieses Board bin ich durch Zufall gestosen und freue mich darauf mich aktiv zu beteiligen !!!

Grüsse Keneally

jahro
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Beitrag von jahro » Di 14.Feb 2006, 1:33

Hallo Keneally,

schön dass Du zu uns ins Forum und zur klassischen Gitarre
gefunden hast.

Hier bist Du genau richtig.
Umsteiger haben wir einige.

Deine Stücke-Auswahl lässt sich sehen, bis auf den Lauro kannst Du
die auch alle als mp3 bei uns posten (siehe Forums-Regeln).

Ich wünsche Dir viel Spass hier.

Viele Grüsse
jahro

p.s. Was für eine Gitarre spielst Du denn ?
Gitarren:
CUENCA 60P
AMALIO BURGUET "LUNA El Mediterraneo"
Ortega M5

Keneally
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Beitrag von Keneally » Di 14.Feb 2006, 1:42

Es ist eine ESTEVE Halb-Akustik die bei Gott, wenn ich es gewusst hätte, ihre Schwachstellen hat. Zb. eine ganz schlimme Intonation ab dem 7. Bund..egal man wird es hören bei meinen ersten Beiträgen.

Gustaw
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Beitrag von Gustaw » Di 14.Feb 2006, 2:00

Hi Keneally,

auf deine aktive Beteiligung freuen wir uns natürlich auch, und hoffentlich können wir dir etwas weiter helfen, womöglich von der akustischen zur klassischen Gitarre. Herzlich Willkommen dazu!

Gustaw

Steffen
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Beitrag von Steffen » Mi 15.Feb 2006, 9:53

Hallo Keanelly,
herzlich willkommen hier im Forum!

Als kleiner Tip: wenn Du weiter in die klassische Gitarre "reinschnuppern" willst, gibt es in KA eine ganz gute Szene. Immerhin wird ja dort an der Musikhochschule klassische Gitarre unterrichtet. Dort sind auch immer wieder Konzerte - von den studenten und den Dozenten (Andreas v. Wangenheim, Boris Bagger).
Wenn Du Probleme mit Deiner Gitarre hast würde ich zur "Zupfgeige" (http://www.zupfgeige.com) gehen.
Ansonsten viel Spaß hier im Forum,

STeffen

Octavarius
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Beitrag von Octavarius » Mi 15.Feb 2006, 10:39

Hallo Keneally,

auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum! Das mit der Soundschmiederei hab ich auch mal gemacht. Allerdings war das noch, als ich meinen alten Akustikverstärker hatte, da mußte man einfach ewig rumprobieren, weil der... ähm... unschön klang (zumindest bei höheren Gain-Einstellungen ;o) Das rumprobieren hatte für mich vor Kurzem ein Ende. Ich habe nicht nur die klassische Gitarre "gefunden" sondern auch den "Verstärker meines Herzens" :o) Ein Peavey Classic 30. Vollröhre. Der paßt klanglich super zu meiner E-Gitarre und läßt keine Wünsche offen. Ein Freund der Effektbastelei (Wenns um Effektgeräte geht) bin ich nicht. Da neige ich eher zu Purismus. So kam es auch, daß ich mich für Konzertgitarre interessierte. Kein Gerät der Welt kann wirklich naturgetreu den Klang einer echten Konzertgitarre synthetisieren.
Trotzdem bin ich der Meinung, das man experimentieren sollte mit Klängen und deren Beeinflussung, zum Beispiel durch Verwendung unterschiedlichster Saiten bzw. Plektren... Oder mir kommt grade eine Idee... Wie wärs mit BottleNeck auf Nylonsaiten?
Ich vermute wenn einige andere Delcamper das lesen, stellen sich Ihnen die Nackenhaare auf ;) Das ist natürlich keine Provokation, sondern soll nur deutlich machen, das ich, wenns um Klangerlebnisse geht, relativ offen bin für das "Eigenartige" :o)

So, jetzt bin ich wirklich abgeschweift... nochmals: Herzlich Willkommen im Forum. Du wirst Dich hier sicher wohlfühlen!!

Viele Grüße... Octavarius

jahro
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Beitrag von jahro » Mi 15.Feb 2006, 11:55

Hallo

@Octavarius,

Deine Experimentierfreude finde ich gut.
Ich mache das auch oft.
Wobei ich das mit dem Bottleneck nicht auf meiner "besten"
Nylongitarre machen würde.

Experimentieren auf der Gitarre zum einen viel
Spass und machmal ensteht auch was besonderes daraus.

Man muss das einfach trennen.
Wenn ich mich mit klassischer Musik beschäftige, denn werde ich
vermutlich nicht zum Bottleneck greifen.

Da mag ich's wirklich auch pur.

Aber zwangloses Experimentieren mit verschiedenen Möglichkeiten
hat seinen Reiz.

Man muss die Dinge einfach trennen.
Ich weiss auch von einigen Mitgliedern, dass Sie Jazz , Fingerpicking und andere Stile spielen.
Aber hier im Forum geht's eben um andere Inhalte.
Du solltest mich mal mit meiner Paula (Les Paul Standard) erleben :wink:

@steffen
Danke für den Tipp. Ich wohne ja nicht allzu weit von Karlsruhe
entfernt. Da werde ich mich bei gegebener Zeit mal umschauen.


Viele Grüsse
jahro

p.s. @Keneally Ist deine Gitarre eine Stahlsaitengitarre?
Gitarren:
CUENCA 60P
AMALIO BURGUET "LUNA El Mediterraneo"
Ortega M5

Keneally
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Beitrag von Keneally » Do 16.Feb 2006, 0:12

Hallo

@Octavarius
Das mit dem Purismus ist genau das, was mich auch zur klassischen Gitarre zog. Allerdings bin ich noch nicht bereit für Experimente auf ihr, da ich wie gesagt erst seit zwei Monaten mich mit ihr beschäftige und erst mal über den Tellerand des Pickingschemas rausgucken muss von Dust in the Wind.....GÄHN...das mir mein Lehrer in den 90ern mal zeigte. Zu mehr als ein paar Bosa Nova Nummern und standard Akkordbegleitung hat´s nicht gerreicht.

Um mir selbst ein Lob zu erteilen komme ich, wie ich finde und unter dem Umstand, dass ich mir alles selber beibringen muss ganz gut voran.

Die nächste Hürde wird die Geschichte mit der Nagelpflege....da weiß ich noch nicht so ganz wie ich das handeln werde.....wird sich aber bestimmt mit der Spielerfahrung ergeben.....

Noch eine Frage am Rande: Ich würde gerne Bald die Gigue von Bach BWV 996 posten...ich habe ja ne Gitarre mit Tonabnehmer...ist es OK das Signal durch nen Effektprozessor zu schleifen um einen leichten Hall draufzugeben, oder gibts dafür im Forum ein NO GO!! ?


@Jahro...nö..keine Stahlseiten

Viele Grüsse Keneally

cornwallfan
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Beitrag von cornwallfan » Do 16.Feb 2006, 0:19

Hallo Keneally,

auch von mir ein Herzlich Willkommen im Forum der Klassikgitarristen :D
Schön, dass du uns gefunden hast. Mittlerweile sind hier schon einige Kollegen versammelt, welche von der Strom- und/oder Stahlsaitengitarre kommen, und voller Begeisterung die Schönheit der klassischen Kompositionen auf Konzertgitarren entdecken.
Wünsche dir viel Spaß und regen Austausch :lol:
Viele Grüße aus Haan,
Andreas

-------------------------------
Gitarren: Yamaha GC-31 C u. Ariana 6512

Gustaw
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Beitrag von Gustaw » Do 16.Feb 2006, 0:20

Keneally hat geschrieben:Noch eine Frage am Rande: Ich würde gerne Bald die Gigue von Bach BWV 996 posten...ich habe ja ne Gitarre mit Tonabnehmer...ist es OK das Signal durch nen Effektprozessor zu schleifen um einen leichten Hall draufzugeben, oder gibts dafür im Forum ein NO GO!! ?
Leichter Hall ist schon in Ordnung, es dürfen jedoch keine Verfremdungen sein. Gustaw

coolman
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Beitrag von coolman » Sa 25.Feb 2006, 13:48

Hallo Keneally!

Es freut mich, dass du den Weg zur klassischen Gitarre gefunden hast.
Damit bist du hier goldrichtig und du wirst sicher alle notwendigen Infos hier finden.

Willkommen bei Delcamp!

lg
coolman 8)
Der Schnee, den du in Flocken siehst
dir später durch die Socken fließt! (Karl Farkas)

Gepäckträger, tun sie diese Koffer auf die leichte Schulter nehmen! (Kurt Tucholsky)