[Vincent] Vorstellung Vincent

Um andere Mitglieder ein bisschen besser kennen zu lernen.
Vincent
Beiträge: 13
Registriert: Di 23.Aug 2005, 14:24
Wohnort: Nettetal

[Vincent] Vorstellung Vincent

Beitrag von Vincent » Sa 18.Feb 2006, 19:05

Hallo zusammen,
Erfreulicherweise hat sich das deutsche Delcamp-Forum sehr schnell in Umfang, Inhalt und guter Qualität entwickelt, ist es höchste Zeit für eine persönliche Vorstellung. Ich verfolge die Delcamp-Seiten schon seit längerem, für eine aktive Teilnahme in den internationalen Foren fehlte bisher die Zeit.
Gitarre spiele ich seit mehr als 35 Jahren, mit familiär und beruflich bedingter sehr unterschiedlicher Intensität. Ich habe autodidaktisch gelernt, und bei dieser Form ist es auch geblieben – aus heutiger Sicht keine gute Lösung, deshalb habe ich die Absicht noch nicht aufgegeben, mich einem Lehrer anzuvertrauen. Die Frage ist nur, ob sich das lohnt, ob man nach so langer Spielpraxis noch von eingefahrenen (schlechten) Gewohnheiten wegkommt. Kann man mit 60 Jahren noch lernen, technische Hürden zu überwinden? Vielleicht könnt ihr zu dieser Problematik ein paar Gedanken beisteuern.
Ich habe mich längere Zeit mit "Alter Musik" beschäftigt und auf einer 12-seitigen (Gitarren-)Laute gespielt. Bekanntlich gibt es von H. Bruger eine Schule und umfangreiche Notensammlungen, darunter der Bach-Lautensuiten, für dieses Instrument .
Mittlerweile habe ich in allen Gitarre-Epochen "mal Staub gewischt", zur Zeit beschäftige ich mich mit lateinamerikanischer Musik (Villa-Lobos, Lauro, Cardoso, Brouwer,..), die in diesen Foren leider, wenn auch verständlicherweise, nicht gepostet werden kann, und die Renaissance der Romantik (Ferrer, Coste, Mertz, Tarrega,...) geht auch an mir nicht vorüber.
Meine Gitarren: BOLL (Berlin 1943) und R.Ortega R500CT (hat jemand Erfahrungen mit letzterem Modell?)
Ich finde, die Möglichkeiten des Internets, Gedanken auszutauschen und eigene Interpretationen zur Diskussion zu stellen, eröffnen eine völlig neue Welt häuslichen Musizierens – deshalb an dieser Stelle mein Dank an F. Delcamp und seine Helfer.

Ansonsten: wohne ich am Niederrhein, bin aber kein Niederrheiner, heiße ich im richtigen Leben Hermann, aber dieser Benutzername war leider schon besetzt,

jahro
Beiträge: 542
Registriert: Do 01.Dez 2005, 13:05

Beitrag von jahro » Sa 18.Feb 2006, 19:30

Hallo Vincent,

schön, dass Du Dich zur aktiven Mitarbeit am Forum
entschlossen hast.

Herzklich Willkommen beim Delcamp-Forum.

Dein Werdegang und deine musikalische Vielfalt hören
sich ja sehr interessant an.

Ich wünsche Dir hier viel Spass und regen Informationsaustausch.

Bis dann im Forum
Viele Grüsse
jahro
Gitarren:
CUENCA 60P
AMALIO BURGUET "LUNA El Mediterraneo"
Ortega M5

Gustaw
Beiträge: 493
Registriert: Fr 22.Jul 2005, 21:30
Wohnort: München

Beitrag von Gustaw » Sa 18.Feb 2006, 21:03

Hallo Vincent,

auch ich heiße dich herzlich Willkommen hier im Delcamp Forum. Deine ohnehin sehr ausführliche Vorstellung hast du ja schon mit einer mp3 Einspielung komplettiert, das freut uns besonders! Dann wird wenigstens nicht gequengelt, wo die Hörprobe bleibt ...

Ich denke, dein Anliegen - lernen mit 60 - findet hier im Forum durchaus einen Platz für Diskussion. Nachdem du ja schon viele Gitarrenjahre hinter dir hast, wird eine Lehrzeit nicht gerade sinnlos sein. Meistens kommt mit einem Lehrer dann ein Motivations-, gefolgt von einem Leistungsschub.

Dafür drück ich schon mal die Daumen, Gustaw

zorolowski
Beiträge: 204
Registriert: Mi 12.Okt 2005, 22:03
Wohnort: Heiligenhaus

Beitrag von zorolowski » Sa 18.Feb 2006, 23:23

Hallo Vincent,

ich glaube nicht, dass man mit 60 zu alt zum lernen ist.
Von daher, wenn Du einen Lehrer findest, dann probier es auch aus. Wie willst Du sonst wissen, dass Du nicht zu alt bist? :roll:

Viel Spaß noch im Forum
Zorolowski

cornwallfan
Beiträge: 316
Registriert: So 09.Okt 2005, 0:31
Wohnort: 42781 Haan /Rhld.

Beitrag von cornwallfan » So 19.Feb 2006, 0:17

Hallo Vincent,

schön, dass du hierher gefunden hast :D , - Herzlich Willkommen im äußerst rührigen Kreis der Ü40-Truppe hier im Forum.
Wünsche viel Spaß, gute Infos, und regen Austausch :lol:
Viele Grüße aus Haan,
Andreas

-------------------------------
Gitarren: Yamaha GC-31 C u. Ariana 6512

es335
Beiträge: 108
Registriert: Mo 16.Jan 2006, 16:42
Wohnort: Nettetal

Beitrag von es335 » Mo 20.Feb 2006, 10:53

Hallo Vincent,

auch noch mal an dieser Stelle, von einem aus dem Club der Ü50iger, der die Hoffnung ebenfalls noch nicht aufgegeben hat, seine autodidaktischen Unzulänglichkeiten zu überwinden, einem (leider) nicht praktizierenden Mathematiker, der zudem auch noch in dem schönen Kapellendorf Leutherheide wohnt! :wink: (sagt dir sicher etwas!)

Vielleicht ergibt sich da ja auch mal eine Gelegenheit zum direkteren Erfahrungsaustausch :D (so groß ist Nettetal ja nicht!)

Gruß es335
Sakurai-Kohno PR-JS
Alhambra 10c

Anna Nyma
Beiträge: 150
Registriert: Sa 19.Nov 2005, 19:26
Wohnort: der Bayerische Wald...

Re: Vorstellung Vincent

Beitrag von Anna Nyma » Do 23.Feb 2006, 11:15

Vincent hat geschrieben:...deshalb habe ich die Absicht noch nicht aufgegeben, mich einem Lehrer anzuvertrauen. Die Frage ist nur, ob sich das lohnt, ob man nach so langer Spielpraxis noch von eingefahrenen (schlechten) Gewohnheiten wegkommt. Kann man mit 60 Jahren noch lernen, technische Hürden zu überwinden? Vielleicht könnt ihr zu dieser Problematik ein paar Gedanken beisteuern.
Hallo, Hermann,
ja, es ist verdammt schwierig und braucht unendlich viel Geduld, eingeschliffene Fehler auszubügeln, aber es lohnt sich- wenn auch frühestens mittelfristig. Funktioniert mit konsequentem und konstruktivem Feedback wesentlich effektiver als im Selbstversuch.

Das Pro und Contra zur Arbeit mit einem Lehrer war hier schon mal diskutiert worden.
Die Entscheidung würde ich keinesfalls vom Alter abhängig machen: wenn Du offen bist für neue Wege und Denkansätze und neugierig, wie man’s noch besser machen kann, ist es unbedingt sinnvoll.
Den „Richtigen“ zu treffen, ist jedoch wahrscheinlich genauso schwierig wie in allen übrigen Lebensbereichen:
  • + Die Art, wie er spielt, sollte Dich überzeugen.
    + Er sollte ein paar Klassen besser spielen als man selbst: Deiner MP3 nach zu urteilen, solltest Du Dich schon in der „Bundesliga“ umhören.
    + Die Chemie muss stimmen.
    + Die Didaktik sollte zu Dir passen.
    + Naja, und die Rahmenbedingungen sollten auch irgendwie noch mit dem restlichen Leben in Übereinstimmung zu bringen sein.
Bevor Du sicher bist, mit wem Du arbeiten willst, könntest Du Probestunden, Kurs- und Workshopangebote, Meisterkurse als Passiv- oder Aktivteilnehmer nutzen oder bei einem Konzert hören, dass Du gern in ferner Zukunft mal so spielen möchtest wie der Solist.

Ich drück’ Dir die Daumen- viel Glück & Erfolg bei der Suche und herzlich willkommen von Anna, die es schade findet, dass Du die 40 Beiträge für den Eintritt in die nächste Gruppe nur eingeschränkt über MP3- Einspielungen leisten können wirst…

coolman
Beiträge: 331
Registriert: So 09.Okt 2005, 17:17
Wohnort: Gratwein (bei Graz), Österreich

Beitrag von coolman » Sa 25.Feb 2006, 14:25

Hallo Vincent!

Herzlich willkommen im Forum!

Auch ich bin der Meinung, dass es mit 60 noch lange nicht zu spät ist um etwas (dazu) zu lernen! Ich kenne einige Leute, die mit 65 in Pension gingen und dann noch ein Studium abgeschlossen haben.

lg
coolman 8)
Der Schnee, den du in Flocken siehst
dir später durch die Socken fließt! (Karl Farkas)

Gepäckträger, tun sie diese Koffer auf die leichte Schulter nehmen! (Kurt Tucholsky)

Vincent
Beiträge: 13
Registriert: Di 23.Aug 2005, 14:24
Wohnort: Nettetal

Beitrag von Vincent » Mi 01.Mär 2006, 11:55

Hallo zusammen,
danke für die herzliche Begrüßung und den Zuspruch und vor allem auch die Hinweise zu meinem privaten "Projekt", besser Gitarre spielen zu lernen. Ich bin mir im Klaren darüber, dass es nicht einfach sein wird, einen passenden Lehrer zu finden (zumal ich etwas abseits wohne). Aber Anna hat ja auf andere durchaus bedenkenswerte Möglichkeiten hingewiesen.

@es335:
Leutherheide liegt gleich nebenan, einem Erfahrungsaustausch steht nichts im Wege. Ich hatte vor Karneval eine persönliche Nachricht im Forum hinterlassen, weiß aber nicht, ob sie korrekt abgeschickt worden ist. Bin z.Zt. dienstlich sehr eingespannt (CeBIT), melde mich danach.

Grüße
Vincent

es335
Beiträge: 108
Registriert: Mo 16.Jan 2006, 16:42
Wohnort: Nettetal

Beitrag von es335 » Mi 01.Mär 2006, 14:51

Hallo Vincent,

die Welt ist wirklich klein :wink:! Bei mir ist keine PM angekommen, habe DIR aber jetzt meine Kontaktdaten gemailt und das scheint funktioniert zu haben!
Viel Spaß auf der CeBit! Werde es dieses Jahr wohl nicht dahin schaffen! :kap:

Gruß es335
Sakurai-Kohno PR-JS
Alhambra 10c