Welche Gitarre?

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gaspar_guitar
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Welche Gitarre?

Beitrag von gaspar_guitar » Mo 19.Dez 2005, 16:54

Hallo zusammen!

Ich spiele seit 1,5 Jahren klassische Gitarre. Meine Gitarre habe ich aber schon ca. 3 Jahre. Zunächst habe ich versucht mir das Begleiten beizubringen, bevor ich dann bei einer Lehrerin klass. Gitarrenunterricht genommen habe. Damals habe ich mir für 250 Euro eine Aragón MA-07 mit Zederndecke gekauft. Sie hat für das Geld einen sehr schönen warmen und recht sauberen Klang, allerdings möchte ich mir im nächsten Jahr ein neues Instrument zulegen mit dem ich noch mehr Möglichkeiten habe. Ich denke daran zwischen 500-700 Euro auszugeben, mehr ist momentan nicht drin. Welche Gitarrenmarken/ modelle in der Preisklasse könnt ihr empfehlen?

Ich bevorzuge einen warmen Klang und natürlich auch eine gute Qualität.

Lg, Katja

zorolowski
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Beitrag von zorolowski » Di 20.Dez 2005, 23:48

Hallo Gaspar_Guitar,

meine Meinung: geh in verschiedene Musikgeschäfte und probier die Gitarren in der Preislage durch und kauf die, die dir am besten gefällt. So hab ich es bisher immer gehalten und bin ganz gut damit gefahren.

Gruß
Zorolowski

jahro
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Beitrag von jahro » Mi 21.Dez 2005, 0:53

Hallo Katja,

ich kann dazu nur sagen.

Hör auf Zorolowski. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Dies ist wirklich der einzige Weg, die für Dich und dein
Geld beste die Gitarre zu finden.
Da Du schon eine Weile spielst kannst Du auf Kriterien wie Bespielbarkeit, Klang, usw. selbst achten.

Ich kann Dir nur raten - lass Dir Zeit und probiere reichlich. Das lohnt.

lg jahro
Zuletzt geändert von jahro am Mi 21.Dez 2005, 1:09, insgesamt 1-mal geändert.
Gitarren:
CUENCA 60P
AMALIO BURGUET "LUNA El Mediterraneo"
Ortega M5

Gustaw
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Beitrag von Gustaw » Mi 21.Dez 2005, 0:58

Liebe Katja,

versuch mal, es aus einem anderen Blickwinkel zu sehen:
Nicht du suchst nach einer Gitarre. Sie wird dich finden.
Irgendwann begegnet ihr euch und es funkt. Und klingt.

Gustaw

cornwallfan
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Beitrag von cornwallfan » Mi 21.Dez 2005, 2:16

Gustaw hat geschrieben: Nicht du suchst nach einer Gitarre. Sie wird dich finden.
Irgendwann begegnet ihr euch und es funkt. Und klingt.
Gustaw
Hallo Katja,

Zoro und Jahro haben die Sache korrekt auf den Punkt gebracht. Aber optimal ist es, wenn sich das Gefühl einstellt, wie Gustaw es oben beschrieben hat. Ich habe es vor ein paar Monaten genauso erlebt ( und vor vielen Jahren bei div. E-Gitarren auch).
Ich habe in einem Shop viele Gitarren ausprobiert, und nur "sie" ist übriggeblieben.
Dann habe "sie" im Abstand von ein paar Tagen noch ein paar Mal besucht, und ich habe mich verliebt...
Dann wollte ich "sie" haben. Und "sie"? "Sie" hat dann noch geduldig ein paar Tage gewartet, bis ich das Geld zusammen hatte. :D

Irgendwie ist ein Instrument mehr als ein paar gehobelte Brettchen mit Saiten drauf.... :roll:
Viele Grüße aus Haan,
Andreas

-------------------------------
Gitarren: Yamaha GC-31 C u. Ariana 6512

Eduard
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!!!

Beitrag von Eduard » So 08.Jan 2006, 20:54

@gaspar_guitar

ich kenne einen sehr guten gitarrenbaumeister. von dem habe ich auch meine gitarre.

http://www.nicolaus-wollf.de
+++!Hauptsache der Metronom tickt weiter!+++

Cw;icw!

Bernhard
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Beitrag von Bernhard » So 08.Jan 2006, 22:14

Hallo Katja,


schau doch mal unter

http://www.akustik-gitarre.com/

da gibts ein Archiv von Testberichten aus den Heften in pdf-format,

außerdem Textausschnitte mit Klangbeispielen.

Grüße,

Bernhard

Gustaw
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Beitrag von Gustaw » So 08.Jan 2006, 22:57

Hallo Katja,
Bernhard hat geschrieben:da gibts ein Archiv von Testberichten aus den Heften ...
... welche allerdings nicht immer objektiv sind (Testobjekte sind meist zahlende Inserenten des Herausgebers der Hefte ...)

... möchte der Gustaw noch anmerken ...

Joachim
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Beitrag von Joachim » So 08.Jan 2006, 23:07

Auch hier kann ich Gustaw nur zustimmen,

ich habe noch nie , wirklich noch nie, einen Bericht gelesen, der sich über eine Gitarre wirklich negativ ausläßt und war schon oft enttäuscht, wenn ich nach einem positivenTest eine Gitarre angespielt habe, und ncht wußte, ob der Kritiker wirklich diese Gitarre meinte.
Ähnlich geht es mir mit Konzertkritiken...
Gruss
Joachim

Bernhard
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Beitrag von Bernhard » So 08.Jan 2006, 23:20

Hallo gustaw und joachim,


Ich habe mir, als ich noch keine Internetverbindung hatte, öfters die Zeitschrift gekauft.
Ihr habt recht, negative Aussagen bei Testberichten waren eher selten.
Ob die Gitarre ihr Geld wert ist, konnte man dennoch im Fazit lesen, auch die besonderen Klangeigenschaften im Testbericht selbst (wenn sie welche hatte).
Wo soll sich ein Laie sonst informieren?
Im Fachgeschäft Gitarren ausprobieren, ohne das man vom Verkäufer übers Ohr gehauen wird, spätestens beim Preis?
Im Grunde kauft man ohne erfahrenen Beistand doch die Katze im Sack, oder?

Viele Grüße,

Bernhard

Gustaw
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Beitrag von Gustaw » So 08.Jan 2006, 23:30

Bernhard hat geschrieben:Im Grunde kauft man ohne erfahrenen Beistand doch die Katze im Sack, oder?
Na das ist auch der Grund, weshalb ich immer die Katze auf die Gitarre setze - der beste Experte! :wink:
Spaß beiseite - es gibt sie nicht, die perfekte, optimale Gitarre. Jeder Gitarrist ist ein Individuum, und so auch jede Gitarre. Holz ist nicht gleich Holz, selbst 2 Gitarren 'des gleichen Typs' klingen verschieden.
Testberichte sind daher höchst subjektiv, was kann das bringen. Man suche sich die Gitarre durch Wanderung, Vergleich, Gefühl. Dann sei man zufrieden und vermeide den Vergleich. Es ist wie wenn man ein Haustier aussuchen müsste. Hilft da ein Testbericht? Die Meinung anderer?

Der katzenliebende Gustaw.

Joachim
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Beitrag von Joachim » So 08.Jan 2006, 23:30

Hallo Bernhard,

ich denke, dass man schon nach der ersten Tour durch Gitarrenläden, bei der man noch keine Gitarre kauft, sondern nur spielt, schon sehr viel Erfahrungen machen kann. Ansonsten kannst Du mit den Klangeigenschaften, die in den Tests erwähnt werden ja gar nichts anfangen. Manchmal ist das auch so wie bei Weinkennern:
"Hart im Abgang", vielleicht hätte Loriot dazu "pelzig" gesagt :wink:

Es ist auch immer gut einen erfahrenen Spieler mitzunehmen, der die Gitarre dann von der Sicht des Zuhörers beurteilen kann, bzw. selbst spielt und auf Dinge aufmerksam machen kann, auf die man selber nicht kommt.

Des Weiteren wirst Du auch relativ schnell ein Gefühl dafür bekommen, welche Preise realistisch sind, so dass Du nicht mehr so leicht über die Ohren gehauen werdn kannst
Gruss
Joachim