Etude n°1 (aus den Estudios de Arpèges) von H. Villa-Lobos

Greifen, Anschlag, Haltung und Methoden ... das Klassenzimmer sozusagen
simon82
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Beitrag von simon82 » Mi 26.Apr 2006, 22:10

hm.....hallo aläx, was meinst du mit Ringfinger durchziehen?
Den Arpeggio von unten nach oben nacheinander über alle Saiten Streichen, oder was?
Die Schwierigkeit liegt, glaub ich, in der Tat in der Rechten Hand.
Gibts nicht geht nicht

Benjamin
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Beitrag von Benjamin » Mi 26.Apr 2006, 22:31

Hallo,


also ich glaub Tillmann Hoppstock spielt die 2. Etüde noch schneller als Fisk. Aber ich will nicht wissen, wieviele Schnitte da drin sind!!!

Die 2. ist wesentlich schwerer, als die erste! Hab sie aber bisher noch nie gemacht.

Ich finde, dass man die erste schon schneller spielen kann. Also ich spiel so zwischen 130 und 140.

Die 11. gefällt mir fast am besten! Und jetzt bin ich grad so nebenbei an der 7. Wie ich finde, eine der schwersten. Ich finds gut, wenn der Anfang recht frei ist und die Läufe dann so bei ca 160-180 gezockt werden. Bin aber erst auf dem Weg dahin =)
Gitarren:
- Hanika 59 PF
- Nicolaus Wollf - Fichte - Sandwich

aläx
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Beitrag von aläx » Mi 26.Apr 2006, 22:33

Hallo simon82

wie soll ichs erklären :?:

Also in der einfachsten Version meine ich mit durchziehen folgendes.
Wenn du ein Arpeggio spielst pimami und du "ziehst" es durch, dann spielst du pimaaa, d.h. du ziehst mit dem Ringfinger bsp. hohe e-Saite, dann h, dann g Saite.
Diese Technik kannst du im Endeffekt natürlich über alle Siten spielen und dann sind sehr hohe Geschwindigleiten möglich.
Das bedarf natürlich einer ziemlichen Übung und am Besten lässt du es dir von jemanden zeigen, der das kennt.
Ich glaube dass diese Technik inzwischen bekannt ist.

tschau Aläx