Richtiges Üben

Greifen, Anschlag, Haltung und Methoden ... das Klassenzimmer sozusagen
sebastian
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Beitrag von sebastian » Sa 21.Jan 2006, 10:56

Hallo allerseits,

ich gehöre zur "Übungen-plus-Stücke-Fraktion" und denke, dass gewisse Übungen unverzichtbar sind, um Stücke wirklich schön spielen zu können. Auf jeden Fall gilt das für mich als Anfänger...

Tobias
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Beitrag von Tobias » Sa 21.Jan 2006, 20:09

@es335
Die Studien für die rechte Hand von Tarrega, wo finde ich diese?
Gruß Tobias
Gitarre: Paulino Bernabe - Estudio E-6
Die Sprache der Musik kennt keine Grenzen.

es335
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Beitrag von es335 » So 22.Jan 2006, 17:08

*** Tobias

ich kann dir die beiden folgende Quellen nennen:

1. Pumpin Nylon von Scott Tennant
2. Francisco Tarrega - Sämtliche technische Studien - herausgegeben von Karl Scheit (Ist auch in anderer Hinsicht ein lohnenswertes "Technikbuch")

Es handelt sich um 32 Übungen in 7 unterschiedlichen Übungsblöcken auf der E-, g- und h-Saite.

Der Besondere besteht darin, daß beim Anschlag der g- und h-Saite alle, neben dem üblichen (i)/(m) bzw. (m)/(a) auch der (m)/(i) bzw. (a)/(m) Anschlag eingesetzt wird.

Beim Üben dieser eigentlich "widersinnigen" Anschlagweise wird man schnell folgende Feststellungen machen.
- Man spürt wie sich die physischen Abhängigkeiten zwischen den Fingern langsam (!) auflösen
- Man entwickelt ein Gefühl dafür die Saite und nicht ein Anschlagsmuster zu spielen
- lernt Klangunterschiede zwischen den Fingern auszugleichen.

So war und ist es zumindest bei mir.

Zum Schnuppern übe einfach mal g und h im (Achtel-) Wechselschlag mit (i)/(m), (m)/(i), (m)/(a) und (a)/(m) und auf dem ersten Anschlag jeder Vierergruppe mit (p) E als halbe Note mit anzuschlagen.

Bin mal gespannt, wie das bei dir wirkt? :-)

Gruß es335

Sebastian1692
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Beitrag von Sebastian1692 » So 22.Jan 2006, 18:22

kurze antwort auf kurze frage: ich übe, indem ich mich erstmal im Schwierigsgrad immer weiter steigere (15 min), dann üben