Tips

Greifen, Anschlag, Haltung und Methoden ... das Klassenzimmer sozusagen
Brink
Beiträge: 22
Registriert: Mi 08.Feb 2006, 2:34
Wohnort: München

Beitrag von Brink » Mi 08.Feb 2006, 3:21

Hallo!

Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschliessen. Das wichtigste ist wohl ein guter Gitarrenlehrer. Den sollte man jedenfalls bis zu einem gewissen Niveau, ab dem man sich dann alleine entwickeln kann, unbedingt haben. Ich habe festgestellt, dass Fingerübungen mich schnell gelangweilt haben und ich sie deshalb nicht konsequent durchgehalten habe.
Wenn es darum geht die Geschwindigkeit zu erhöhen, die Technik zu verbessern bzw. zu kontrollieren und seine Fortschritte zu sehen, dann kann ich jedem nur die 20 Etüdes Sencillos von Brouwer empfehlen. Vorallem die ersten 10 begleiten mich seit ich Gitarre spiele. Es sind durchgehend schöne Etüden mit eigenem Charakter, die trotzdem alle sehr gezielt Techniken erfordern (vergleichbar mit denen von Villa-Lobos). Das besondere an ihnen ist meiner Meinung nach, dass sie in unterschiedlichen Tempi spielbar sind, ohne ihren Reiz zu verlieren. Man kann schon nach 2-3 Monaten Gitarrespielen mit ihnen anfangen und sie dann das ganze Gitarrenleben verfeinern. Ich packe sie eigentlich regelmäßig wieder aus und lerne dadurch viel über meine Fortschritte, Änderungen in der persönlichen Interpretation von Stücken, sowie über kleine Fehler, die sich in meine Technik eingeschlichen haben.
Deshalb kann ich sie nur für jeden Gitarristen, egal auf welchem Level er spielt, empfehlen.

Grüsse, Brink