Mehr Stimmung zum Zweiten: das STIMMEN

Greifen, Anschlag, Haltung und Methoden ... das Klassenzimmer sozusagen
Anna Nyma
Beiträge: 150
Registriert: Sa 19.Nov 2005, 19:26
Wohnort: der Bayerische Wald...

Mehr Stimmung zum Zweiten: das STIMMEN

Beitrag von Anna Nyma » Di 20.Dez 2005, 12:52

Gehe ich sicher in der Annahme, dass dieses Thema alle bewegt? Immerhin taucht das STIMMEN öfters in den MP3- Rückmeldungen auf.

Welche Methode favorisiert Ihr?
Abgleich der Leer- mit der Nachbarsaite im V. (IV.) Bund? Flageoletts V-VII? Intervalle hören? Gehen Gitarristen mit Streichervergangenheit vielleicht anders vor?

Welche Hilfsmittel nutzt Ihr?
Stimmgabel auf der Decke? Oder am Ohr? Stimmpfeifchen oder –sterne, das nie verstimmte E- Piano?
Welche Tuner kommen zum Einsatz? Schallübertragung? Abnahme der Schwingungsfrequenz direkt vom Instrument?

Wie geht Ihr zur Erfolgskontrolle vor?
Oktaven? Standardmäßiges E- Dur? Lieblingsakkordfolge? Tonika - S - D - T des folgenden Stückes?

Wie oft stimmt Ihr nach?
Vor jedem Unterricht :twisted: , vor jedem Üben, vor jedem Stück, vielleicht sogar während des Stückes?

Welche Rolle spielt die Mechanik? Was machen Anfänger anders als erfahrene Gitarristen? Tricks und Kniffe? Hören lernen? Reicht es, wenn das Instrument „in sich“ stimmt? Open tunings?

Ein weites Feld.
Laßt Euch mal über die Schulter schauen!
bittet Anna

coolman
Beiträge: 331
Registriert: So 09.Okt 2005, 17:17
Wohnort: Gratwein (bei Graz), Österreich

Beitrag von coolman » Di 20.Dez 2005, 13:42

Hallo Anna!

Ui, dass sind aber viele Fragen auf einmal ;-)

Also:

Ich stimme vorzugsweise mit Flageoletts.

Ich verwende eine Stimmgabel aber nur wenn ich nicht zu faul bin ;-)

Kontrolle haupsächlich über den E-Akkord.

Gestimmt wird vor jedem Üben oder wenn es sonst notwendig ist.

Während des Spielens stimmen kann, glaub ich, nur der Yamashita. Der stimmt auch manchmal gleich zwei Saiten :shock:

Über die Mechanik hab ich mir noch nicht den Kopf zerbrochen. Solange sie funktioniert... :guitare:

So, ich hoffe ich hab alles :contrat:

lg
coolman 8)
Der Schnee, den du in Flocken siehst
dir später durch die Socken fließt! (Karl Farkas)

Gepäckträger, tun sie diese Koffer auf die leichte Schulter nehmen! (Kurt Tucholsky)

Anna Nyma
Beiträge: 150
Registriert: Sa 19.Nov 2005, 19:26
Wohnort: der Bayerische Wald...

Beitrag von Anna Nyma » Di 20.Dez 2005, 14:00

coolman hat geschrieben:Ui, dass sind aber viele Fragen auf einmal ;-)
Du hast recht, Coolman, vielleicht hätte ich lieber ein Schema zum Anklicken entwerfen sollen. :wink:

Schön, dass Du den Reigen dennoch eröffnet hast!
Dankbar für Deine umfassende Antwort- Anna

Schnecke
Beiträge: 64
Registriert: So 27.Nov 2005, 14:53
Wohnort: Eifel, NRW

Beitrag von Schnecke » Di 20.Dez 2005, 14:01

Hallo!

Ich bin ehrlich, ich bin faul!
:oops: Ich stimme meist einfach mit dem Stimmgerätl
Wenn keines zur Hand ist, kann`ich`s auch so, da mache ich es mit den Flagoletts und kontrolliere in Oktaven nach. Oft höre ich mir dann noch den Tonika Akkord an, in dessen Tonart ich spielen will.

jahro
Beiträge: 542
Registriert: Do 01.Dez 2005, 13:05

Beitrag von jahro » Di 20.Dez 2005, 14:25

Hallo Anna,

Welche Methode favorisiert Ihr?
Welche Hilfsmittel nutzt Ihr?
Wie geht Ihr zur Erfolgskontrolle vor?

Ich stimme meistens über Flageoletts und mit einem Stimmgerät (wenn's den grad zur Hand ist).
Wobei ich selbst, wenn ich mit dem Stimmgerät gestimmt habe, die Stimmung via Flageoletts und Oktaven nachprüfe.

Als Prüfakkord verwende ich meistens den C-Dur und den D-Dur-Akkord.
Weshalb das so ist - keine Ahnung?
Im Prinzip favorisiere ich die Flageoletts.

Zur Zeit verwende ich einen Korg-Tuner als Stimmgerät (leider erkennt der die H-Saite nicht mehr :x)

Wie oft stimmt Ihr nach?
Vor jedem Üben/Spielen
Zwischen den Stücken natürlich dann, wenns nötig ist.
Mitten im Stück -- Ähh - Das kann ich nicht :wink:

Welche Rolle spielt die Mechanik?
Eine "gute" Mechanik hält natürlich die Stimmung besser als eine "Schlechte". Aber die Frage gebe ich mal an die Experten weiter.

Reicht es, wenn das Instrument „in sich“ stimmt
Wenn ich alleine spiele und keine andere Vergleichsmöglichkeit da ist, würde ich sage - ja.

Open tunings?
Auf der Stahlsaitengitarre habe ich schon öfters Open-Tunings (z.B. Das Loch in der Banane - Klaus Weiland - Kennt das jemand ???) gespielt.
Da die Stimmung dort oft einen Akkord ergibt z.B. DADGAD hört man das eigendlich recht gut raus. Ich besitze kein chromatisches Stimmgerät. Das heisst da muss ich meine Ohren bemühen.

Hierbei gehe ich immer von einem Ton aus, welche von der Standard-Stimmung her bleibt (z.B. das tiefe A bei DADGAD und stimme dann die Staiten entsprechend.

Auf der Nylon sind es meist nur Stücke mit einer umgestimmten dicken E-Saite auf D (Dropped D auf neudeutsch :wink: )

So - waren jetzt noch Fragen übrig ?? - Ich glaube nein.

Achso ich hätte noch ne Zusatzfrage:

Wie sieht es aus mit den Saiten?
Abschneiden was zu lang ist (ich hab mal gelesen, das dies eine Todsünde ist)?
Wieviele Wicklungen?


vlg jahro
Zuletzt geändert von jahro am Di 20.Dez 2005, 14:33, insgesamt 1-mal geändert.
Gitarren:
CUENCA 60P
AMALIO BURGUET "LUNA El Mediterraneo"
Ortega M5

zorolowski
Beiträge: 204
Registriert: Mi 12.Okt 2005, 22:03
Wohnort: Heiligenhaus

Beitrag von zorolowski » Di 20.Dez 2005, 14:29

Hi Anna,

ich stimme vor jedem Übungsbeginn die A-Saite erstmal nach meiner alten Stimmgabel (Stimmgabel am Ohr). Anschließend stimme ich kombiniert über Flageolets und Oktaven. Zur Kontrolle spiel ich in der Regel einen e-moll und a-moll(V.Bund)-Akkord.
Nachstimmen mach ich nach Bedarf. Während des Spiels nachstimmen kommt bei mir dann vor, wenn ich die Gitarre umgestimmt habe (E-Saite auf D), da sich die umgestimmte Saite ja noch über einen kurzen Zeitraum verstimmt.
Über die Mechanik hab ich mir ehrlich gesagt auch noch keine Gedanken gemacht.
Was machen erfahrene Gitarristen anders beim stimmen? Ich glaub, vor allem genauer hören.

Gruß
Zorolowski

Intro
Beiträge: 93
Registriert: Mi 08.Jun 2005, 9:33
Wohnort: München

Beitrag von Intro » Di 20.Dez 2005, 15:50

Hallo Anna

ich mache das ganz klassisch. Die A Saite mit dem was gerade zur Verfügung steht, gestimmt den Rest dann über den V tn Bund.
Wenn ich zu Faul bin mit Stimmgerät. Mittlerweile erkenne ich jedoch das es nicht immer so ganz präzise ist. Dann helfe ich eben etwas nach mit verschiedenen Akkorden.

Jahro hat gefragt:" (z.B. Das Loch in der Banane - Klaus Weiland - Kennt das jemand ???) Und ob. Gab es lange Zeit im Fersehen so als Pausenfüller bei einer Hafenrundschau im Hintergrund. (Ist halt der Vorteil wenn man schon viele Jahre auf dem Buckel hat).
Kannst Du mir das mal die Notenquelle sagen Jahro.
Viele Grüße aus München
Walter G. 8)
Walter, Münchner, spielt gerne Gitarre

jahro
Beiträge: 542
Registriert: Do 01.Dez 2005, 13:05

Beitrag von jahro » Di 20.Dez 2005, 15:56

Hallo Walter,

Meine Notenquelle von Das Loch in der Banane ist:

Open Tunings leichtgemacht, m. Audio-CD
von Ulli Bögershausen

Besetzung: Gitarre, Tabulatur
Broschiert - 80 Seiten - Acoustic Music Records
Erscheinungsdatum: 1998
ISBN: 3931453235

Open Tunings leichtgemacht - Kaus Weilands "Das Loch in der Banane" in 6 Wochen. Ein Gitarrenlehrbuch + CD von Ulli Bögershausen.
Auch in diesem Buch bauen mehr als 40 Übungen und Spielstücke systematisch aufeinander auf.


Gibt's z.B. bei einem große Internet-Buchladen :wink:

lg jahro

sebastian
Beiträge: 102
Registriert: Do 08.Dez 2005, 23:59
Wohnort: Berlin

Beitrag von sebastian » Di 20.Dez 2005, 18:07

Hallo Anna,

als Anfänger habe ich mich zunächst versucht, mit Hilfe der Stimmtöne auf den CDs in meinen Gitarrenschulen zu stimmen; hier gab's für mich zwei Möglichkeiten: entweder habe ich jede Saite mit den Töne von der CD gestimmt, oder aber nur die A-Saite und mit über den 5. Bund.

Mein Gehör ist aber noch nicht gut ausgebildet, und so hat es zum Teil bis zu einer halben Stunde gedauert, bis die Gitarre gut gestimmt war. :oops: :cry: :oops: :cry:

Daraufhin habe mir ein Stimmgerät (Tuner) zugelegt, und jetzt dauert's knapp eine Minute. Stimmen tue ich mindestens täglich, wenn ich mehrmals übe mit längeren Abständen dazwischen (also morgens und nachmittags), dann auch mehrmals.


Vielleicht schaffe ich's ja mal in ein paar Monaten, nach Gehör zu stimmen :wink:


Ach ja, ich wusste nicht, was Flageoletts sind und habe den Begriff schnell gegoogelt. Da habe ich diese schöne Seite gefunden:

http://www.gitarre-stimmen.de

Gustaw
Beiträge: 493
Registriert: Fr 22.Jul 2005, 21:30
Wohnort: München

Beitrag von Gustaw » Di 20.Dez 2005, 19:41

Hallo Anna Nyma,

das ist ja geradezu eine Checkliste für's korrekte Stimmen ... gib's zu, du schreibst an was. Oder nur noch die korrekte Stimmung hält dich von der überüberfälligen mp3 ab ... na ja, das wird schon, ich bin da sicher.
Zur Stimmung: ich stimme mit Stimmgabel 440 Hz (A), dann mit dem gegriffenen 4. und 5. Bünden, anschließend Akkorde vgl. Zoro. Flageolets können allerdings nur der Kontrolle dienen, denn es kann gut sein, dies ergibt eine andere Stimmung als die mit gegriffenen Tönen (Achtung coolman, reine Flageolet-Stimmung ist meistens falsch).

Bei dieser Methode muss man ein gutes Öhrchen haben, ich meine mal ein Achtel Tonhöhendifferenz eines Tonschritts (zB. E nach F) sollte man erkennen. Wesentlich genauer ist natürlich ein (Achtung cwf) Gerät mit dicke Taler Technik, hier gibt's feine Sachen (welche mit Tonvorwahl, und neuere, die den gespielten Ton auch gleich erkennen). Es gibt auch noch Stimmgeräte in den elektroakustischen Gitarren, quasi mit eingebaut. Trotz aller Technik stimme ich jedesmal nach, Akkordkontrolle.

Etwas kalte Zugluft zB. schon könnt ihr nachstimmen. Es gibt auch ständig Bedarf zum Stimmen während des Spiels, das geht aber nicht immer, schon gar nicht im Stress (drum wurde ich ja auch schwer gerügt, wegen verstimmter Stimmung :oops: ). Also wird etwa alle 5 Minuten an der Mechanik gedreht.
Manchmal hat man die Saiten nicht gut am Steg befestigt, dann verstimmen sich hier die Saiten, besonders 1-3. Ansonsten ist mein Hauptfavorit zum Nachstimmen das D und - bei der DADGHE-Stimmung - das tiefe D, welches gerne höher wird (?).
Wichtig ist immer, hinzuhören und die Verstimmung zu erkennen, sonst sind die Zuhörer verstimmt. Aber wir wissen ja aus anderen Threads, hört ja eh keiner ... und die kleine Kartäuserkatze schnurrt bei jedem Ton ...

Gustaw

Mallowny
Beiträge: 25
Registriert: Sa 05.Nov 2005, 19:09
Wohnort: Aachen

Beitrag von Mallowny » Di 20.Dez 2005, 22:00

Hallo zusammen

Zur Frage "wie?":

Ich stimme wenn ich faul bin oder mal wieder auf die richtige Tonhöhe will mit einem Stimmgerät. Und zwar mit dem "AP Guitar Tuner", der ist Freeware (einfach mal googlen und ich denke den gibts auch bei download.com) und sehr gut.
Ansonsten stimme ich über die Flageolets, zur Überprüfung spiel ich einfach ein Stück, dass ich gut kenne oder einige Intervalle.
Das Hardwarestimmgerät, dass bei meiner E-Gitarre dabei war kann man vergessen - genausogut kann man nach einem Flötekessel mit verschiedenen Wasserhöhen stimmen (hat das mal einer probiert :P )...

"Wie oft?"

Jeden Tag vorm spielen und wenns zwischendurch nötig ist - also dauernd...

coolman
Beiträge: 331
Registriert: So 09.Okt 2005, 17:17
Wohnort: Gratwein (bei Graz), Österreich

Beitrag von coolman » Di 20.Dez 2005, 22:14

Hallo Leute!

Ich hab noch was vergessen:

Wenn ich Zuhörer hab, die was davon verstehen, dann stimme ich absichtlich falsch damit ich dann 'ne Ausrede hab :twisted: :mouton:

euer gut gelaunter
coolman 8)
Der Schnee, den du in Flocken siehst
dir später durch die Socken fließt! (Karl Farkas)

Gepäckträger, tun sie diese Koffer auf die leichte Schulter nehmen! (Kurt Tucholsky)

Steffen
Beiträge: 81
Registriert: Fr 22.Jul 2005, 10:35
Wohnort: Heilbronn

Beitrag von Steffen » Mi 21.Dez 2005, 10:46

Hallo,
ich schließe mich folgender, schon genannter, Methode an:

- Stimmgabel auf die Decke bzw Steg und A-Saite stimmen
- die restlichens Saite Stimme ich meistens über Oktaven
- zur Kontrolle die Flageoletts und kurz einen (meistens) E-Dur Akkord

... und an "faulen Tagen" mit Stimmgerät, wobei da immer nachkontrolliert werden sollte.

Ich finde daß auf eine gute Gitarre auch gute Mechaniken gehören. Das Stimmen geht leichter da weniger Spiel und sie vertimmt sich nicht so schnell. Desweiteren spielt meiner Meinung auch der Saitenwechsel (nicht alle auf einmal) und wie man sie Saiten aufzieht (nicht zu viel aufwickeln) eine große Rolle

Anna Nyma
Beiträge: 150
Registriert: Sa 19.Nov 2005, 19:26
Wohnort: der Bayerische Wald...

Beitrag von Anna Nyma » Do 22.Dez 2005, 11:47

Mensch, Sebastian, klasse, das ist DIE Seite zum Thema! :okok: Danke für’s Finden.

Ein Zwischendurch- Danke an alle: die endgültige Wahrheit werden wir diesbezüglich wohl nicht finden, die breitgefächerte Rezeptsammlung vermittelt höchstens eine Ahnung, wie viele Wege nach Rom führen.

Klar, Gustaw, sicher schreib ich an was: magst Du auch Weihnachtspost? :wink:
Die Checkliste ist eher ein Ergebnis ewiger Rumprobiererei mit nie zufriedenstellenden Ergebnissen. Vielleicht sollte man Mallownys Flötenkesselmethode noch mal austesten!? Am Ende liegt es wohl doch nur an den unzureichend ausgebildeten Ohren. Jeder zuhörbereite Mensch dieser Welt scheint genauer zu hören, eigene Tagesformschwankungen regen genauso auf wie die Reaktionen des Instruments auf Klimawechsel und unterschiedliche Ergebnisse bei verschiedenen Verfahren. Und dann gibt’s ja noch das Problem, dass enharmonische Töne je nach Kontext nicht wirklich wohltemperiert gleich klingen.
Zorolowski, glaubst Du, dass man die Fähigkeit zum genauen Hören aktiv entwickeln kann?

Stimmgerät: finde ich persönlich nur zur Orientierung ganz gut. Auch wenn bei meinem Korg- Tuner das h noch auf der Anzeige erscheint- so richtig genau funktioniert das irgendwie nicht, auch nicht mit Geräten, bei denen man einen Frequenzabnehmer an die Gitarre klemmt. Ich hole mir das „a“ lieber über die Deckenresonanz auf die Stimmgabelschwingungen oder wenn ein (E-) Klavier näher ist, direkt die Stimmtöne für jede Saite.

Überstehende Saitenenden schneide ich schon aus kosmetischen Gründen ab und auch, um mögliche Gründe für Klirrgeräusche zu eliminieren. Die Anzahl der Wicklungen soll tatsächlich einen Einfluss haben? Irgendwie ergibt die sich doch von selbst, Steffen, oder bin ich da falsch gewickelt?
jahro hat geschrieben:Auf der Nylon sind es meist nur Stücke mit einer umgestimmten dicken E-Saite auf D (Dropped D auf neudeutsch)
Und g :arrow: fis für Stücke, die weder neu noch deutsch und eigentlich ursprünglich nicht für Gitarrre gedacht sind… :wink:

Nachstimmen mitten im Stück: Als ich das bei einem Konzert das erste Mal gesehen habe, war ich genauso verblüfft wie irritiert. Inzwischen habe ich von Stücken gehört, die von virtuosen Gitarristen ein Umstimmen unterm Spiel fordern. Fragt mich bitte nicht, welche…

Mechaniken scheint es nicht nur in einer Standard- Übersetzung zu geben. Könnte mir vorstellen, dass die letzte Feinabstimmung dadurch vereinfacht werden kann- für den, der exzellent gut hören kann. Hat damit jemand Erfahrungen?

Loch in der Banane: Gilt wohl als DAS Open- Tuning- Stück, Rolf, oder? Von der bescheidenen Widmung „Klaus Weiland for the whole world“ hatte mich vor einigen Jahren so angesprochen gefühlt, dass ich es mal ausprobieren musste. :wink: Es war das erste und einzige Mal, dass ich für eine TAB- Notierung unheimlich dankbar war. Die Noten sind verschwunden und ich habe danach nie wieder was Ähnliches probiert- ist wohl nicht mein Ding, habe aber auch nicht so den Bezug dazu wie Walter oder Heiner.

Anna Nyma
Beiträge: 150
Registriert: Sa 19.Nov 2005, 19:26
Wohnort: der Bayerische Wald...

Beitrag von Anna Nyma » Do 22.Dez 2005, 11:52

P.S.
Gustaw hat geschrieben: ... gib's zu, du schreibst an was.
Wenn hier einer was schreiben sollte, dann unser Verfasser süchtig machender Beiträge. Einen Titelvorschlag für die Sammlung hätte ich schon: „Das unerschöpfliche Senffass eines Lautenisten“. :wink: Hoffentlich versiegt es nie!
Einer Auflage von derzeit - moment, ich schau mal kurz- 176 Exemplaren würde ich reißenden Absatz prophezeien.
Aber er hat ja schon veröffentlicht. Bestimmt schafft es der Scheidler- Artikel auf seiner HP endlich, die C- Dur- Sonate dieses Komponisten aus langjähriger Warteschleife demnächst endlich mal auf meinen Notenständer zu bringen.
:merci: Anna