Mehr Stimmung zum Zweiten: das STIMMEN

Greifen, Anschlag, Haltung und Methoden ... das Klassenzimmer sozusagen
Steffen
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Beitrag von Steffen » Fr 23.Dez 2005, 10:00

Hallo Anna,
mit dem Einfluß des Auwickelns der Saiten habe ich lediglich gemeint, daß (meiner Meinung nach) die Saite besser die Stimmung hält wenn ich nur ein paar Wicklungen mache, als wenn ich die "halbe Saite" auf die Mechaniken aufwickle.
Auf den Ton selbst hat dies natürlich keine Auwirkung.

Frohe Weihnachten,
Steffen

GitarrenMensch
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Beitrag von GitarrenMensch » Sa 24.Dez 2005, 13:53

Mal ne Frage ich hab eine Sache vergessen wie man mit einer Stimmgabel stimmt.
Muss der Stimmgabelton (Kammerton) mit dem 5ten Bund Flagolett oder 7ten Bund Flagolett auf der A-Saite übereinstimmen?

Gustaw
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Beitrag von Gustaw » Sa 24.Dez 2005, 14:53

Hallo GitarrenMensch,
GitarrenMensch hat geschrieben:Muss der Stimmgabelton (Kammerton) mit dem 5ten Bund Flagolett oder 7ten Bund Flagolett auf der A-Saite übereinstimmen?
eigentlich mit allen A's die du auf der Gitarre spielen kannst, egal wie.

Viele Grüße, Gustaw

GitarrenMensch
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Beitrag von GitarrenMensch » Sa 24.Dez 2005, 23:31

Ok Danke !!

rb

Beitrag von rb » Mo 26.Dez 2005, 2:10

Bin ich der Faulste hier ? Ich stimme (wenn das A stimmt) durch das Hören der Intervalle. Die Terz zum H absichtlich ein wenig zu seicht. Das ist bei den meisten Gitarren, die ich kenne als Intonationskompromiß nötig. Wenn die Ohren mal nicht wollen, was bei Stress oder Geräuschpegel sein kann, dann Flageolets V und VII nd Gegenprobe mit D G C und E, wobei dann oft eine Feinjustage der H- und der G-Saiten erforderlich wird.

rb

Beitrag von rb » Mo 26.Dez 2005, 2:13

Zur Stimmgabel: Wenn man ein A in Flageolet spielt und die Stimmgabel auf die Decke hält (nach Anschlagen, das möglichst nicht an der Gitarrendecke) dann wabert eine Schwebung, die immer langsamer wird, je mehr sich die beiden Töne beim Stimmen annähern. Es ist ein bischen Übung erforderlich, alle Handgriffe zu bewerkstelligen, solange die Gabel schwingt, aber wenn es klappt, hat man eine sehr elegante Methode.

Anna Nyma
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Beitrag von Anna Nyma » Mo 02.Jan 2006, 10:37

Steffen hat geschrieben:mit dem Einfluß des Auwickelns der Saiten habe ich lediglich gemeint, daß (meiner Meinung nach) die Saite besser die Stimmung hält wenn ich nur ein paar Wicklungen mache, als wenn ich die "halbe Saite" auf die Mechaniken aufwickle. Auf den Ton selbst hat dies natürlich keine Auwirkung.
Hallo, Steffen,
ich habe es einfach noch nicht verglichen. Ob ich es hören würde? Im offenbar laufenden Wettbewerb um die größte Faulheit beim Stimmen bin ich trotz Saitenkurbel jedenfalls einfach noch nicht auf die Idee gekommen, mehr Wicklungen als unbedingt nötig zu fabrizieren. Danke, dass Du dem diesbezüglich lauernden schlechten Gewissen vorbeugst!
Guten Start ins Neue Jahr!
Anna

Ortega
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Hallo Anna

Beitrag von Ortega » Do 05.Jan 2006, 23:57

Da ich eigentlich von der E-Gitarre komme, habe ich mir angewöhnt, mir einen A-Ton aus dem Keyboard oder der Stimmgabel zu holen. Neue Saiten wickle ich öfters auf, weil ich mir denke, die Reibung wird etwas höher, als wenn ich nur 2-3 Umdrehungen mache. Vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein. Ich stimme die Gitarre nach der alten Methode, die ich auf der Musikschule gelernt habe und vergleiche dann
mit Akkorden und Dreiklängen. Ich stimme die Gitarre auch von unten nach oben, d.h. ich fange mit der tiefen E-Saite an usw.
Den richtigen Ton stimme ich auch von unten nach oben. Wenn der Ton zu hoch ist, stimme ich nochmal etwas tiefer und dann wieder nach oben, bis er stimmt. Neue Saiten muß man entsprechend öfter nachstimmen.
Ich ziehe die Saiten einzeln mit einem Finger richtig straff, dann bleiben sie eher stimmstabil.

gothic3
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Beitrag von gothic3 » Mo 20.Mär 2006, 1:57

aslo cih stimme immer mit dem Klavier oder ich kenne die Noten aus dem Gedächtnis