Melancholische Musik

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eiwaz
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Melancholische Musik

Beitrag von eiwaz » Do 13.Apr 2006, 20:08

Hallo!
Erstmal ein herzliches Hallo an alle!

Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach melancholischen Stücken die im mittleren Schwierigkeitsbereich angesiedelt sind.
Kann mir vielleicht jemand ein paar Namen bzgl. Komponisten, Stücken, etc... nennen, oder vielleicht sogar ein paar Links?

Liebe Grüße

zorolowski
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Beitrag von zorolowski » Do 13.Apr 2006, 21:23

Hallo Eiwaz,

die Renaissancemusiker, insbesondere die Engländer haben sehr schöne melancholische Stücke geschrieben. Ich kann da vor allem John Dowland oder Thomas Robinson empfehlen. Von denen gibt es Stücke in allen Schwierigkeitsgraden. Hier Gitarrenschule Bibertal gibt es ein paar Stücke.

Gruß
Zorolowski

eiwaz
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Beitrag von eiwaz » Fr 14.Apr 2006, 10:18

Vielen Dank!

Ich werd sie mir gleich zu Hause mal anschaun und sofort ausprobieren! :mrgreen:

mfg
eiwaz

Bitterduck
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Beitrag von Bitterduck » Fr 21.Apr 2006, 14:47

Ah! Mir gefällt John Downland. Seine Musik is ganz toll und etwas traurig. Als er nach Dänemark gegangen ist, war er traurig.

lautenist
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Beitrag von lautenist » Fr 21.Apr 2006, 15:39

Bitterduck hat geschrieben:Ah! Mir gefällt John Downland. Seine Musik is ganz toll und etwas traurig. Als er nach Dänemark gegangen ist, war er traurig.
Naja - der liebe Dowland wollte unbedingt den Job als Hoflautenist bei Elisabeth der I.
Als er den nicht bekommen hatte und sich durch sein etwas aufbrausendes Wesen auch andere Möglichkeiten in England verspielt hatte blieb die Reise nach Dänemark (leider für mich als gebürtigem Hessen hat er das Angebot von Moitz Landgraf von Hessen, an seinem Hof zu unterrichten nicht angenommen. Und das trotz wertvoller Geschenke und sogar einer von Moritz selbst eigens für Dowland geschriebener Pavane, die sich in Variety of Lute Lessons findet).
Zum Thema elisabethanische Melancholy habe ich mich ja an anderer Stelle etwas ausgelassen.

Grüsse vom
Lautenist
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
(René Descartes)

gonzo
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Beitrag von gonzo » Mi 26.Apr 2006, 13:12

Hallo eiwaz!

ich wuerde Dir Luis de Milan die Pavanen aus El maestro vorschlagen oder vielleicht die Toccaten von Michelangelo Galilei aus den "Il primo d'intavolatura di liuto". kleines Klangbeispiel bei

http://www.gitarreundlaute.de/sound_deutsch.html ...

coolman
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Beitrag von coolman » Mi 26.Apr 2006, 13:41

Hallo eywaz,

also ich denke bei traurigen Stücken immer zuerst an das naheliegende, weil hier schon oft eingespielte, "lagrima" von Tarrega.

lg
coolman 8)
Der Schnee, den du in Flocken siehst
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Gepäckträger, tun sie diese Koffer auf die leichte Schulter nehmen! (Kurt Tucholsky)

Benjamin
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Beitrag von Benjamin » Mi 26.Apr 2006, 19:18

Ganz klar: "Un Dia de Noviembre" von Leo Brouwer!
Gitarren:
- Hanika 59 PF
- Nicolaus Wollf - Fichte - Sandwich

Pierre
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Beitrag von Pierre » Mi 26.Apr 2006, 21:23

ich sags ganz klar und wenn du die einmal gehört hast wirst du mir zustimmen:
das traurigste was ich für die klassische gitarre kenne ist
maximo diego pujol- cinco preludios
"Die Musik schließt dem Menschen ein unbekanntes Reich auf; eine Welt die nichts gemein hat mit der äußeren Sinneswelt, die ihn umgibt und in der er alle durch Begriffe bestimmbaren Gefühle zurücklässt, um sich dem unbeschreiblichen hinzugeben."

jahro
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Beitrag von jahro » Mi 26.Apr 2006, 22:34

Hallo Zusammen,

die u.a. bereits genannten

Un Dia De Noviembre (Leo Brouwer)
und z.B. Preludio Triston (MD Pujol)
finde ich für die gesuchte Kategorie absolut empfehlenswert.
Gerade letzters ist wunderschön (ich stimme da Pierre völlig zu)

Aber auch Fernado Sor Etüde Opus 35 n°22
gehört auf alle Fälle in diese Kategorie.

und das Preludio aus La Cathedral von Barrios nicht zu vergessen (ist das noch mittlerer Schwierigkeitsgrad ??)

Viele Grüsse
jahro

cornwallfan
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Beitrag von cornwallfan » Mi 26.Apr 2006, 23:04

jahro hat geschrieben:und das Preludio aus La Cathedral von Barrios nicht zu vergessen (ist das noch mittlerer Schwierigkeitsgrad ??)
....ich fürchte, nicht mehr so ganz, Jahro :shock:, - sonst könnten wir´s doch auch (quasi im Stehen auf der Treppe), oder ? :wink:

Gruß,
CWF

Johannes
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Beitrag von Johannes » Do 27.Apr 2006, 8:44

Hallo Eiwaz,

Zorolowski hat ja oben schon auf Dowland hingewiesen.
Ich dachte nur, wenn schon der Titel "Melancholische Musik" heißt,
dann sollte die "Melancholy Galliard" doch auch noch mit Namen genannt werden :wink: .

Übrigens hat die Gitarrenschule Biebertal am 24.4. den Noten-Download eingestellt.

Viele Grüße
Johannes

coolman
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Beitrag von coolman » Do 27.Apr 2006, 9:02

Hallo Eiwaz,

mir ist auch noch eins eingefallen, das müßte auch vom Schwierigkeitsgrad her passen:

2. Satz aus dem Gitarrenkonzert von Vivaldi

ich finde der ist super melancholisch.

lg
coolman 8)
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